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Kia Stonic

25.05.2018

Eines ist klar: Mit dem  Kompakt-SUV Stonic will Kia die Erfolgsstory von Sportage und Sorento fortschreiben.

Der auf der Plattform des Rio basierende Stonic überzeugt mit gedrungenem Auftritt, scharfen Kanten, gleichwohl unterm Strich doch bravem Äußeren und einem gelungenen Interieur.

Trotz der Abmessungen eines typischen Kleinwagens genießen sowohl Fahrer als auch Passagiere hinreichend Platz. Auch der Kofferraum von 352 bis 1155 l weiß zu überzeugen. Was ein bisschen negativ auffällt: Allradantrieb gibt’s nicht einmal gegen Aufpreis. Augenfällig ist alles in allem aber jedenfalls, dass der Stonic braver und solider anmutet, als er tatsächlich ist. Kurz gesagt: er ist agiler als er aussieht. Ein vortreffliches Fahrwerk sorgt dafür. Angenehmer Federungskomfort, toll-agiles Einlenken und hervorragende Fahrleistungen sorgen für viel Fahrfreude. Im Inneren zeichnet ein solides Armaturenbrett dafür verantwortlich, dass alles selbst erklärend bedienbar ist und keinerlei Firlefanz im Alltagsbetrieb stört. Besonders hervorgehoben sei die Ergonomie. Nachvollziehbar platzierte Schalter und ein sehr gut handelbarer Touchscreen sorgen für Wohlbehagen. Was auch erwähnt sein sollte: Der Kraftstoffverbrauch von durchschnittlich 5,2 l pro 100 km ist ganz und gar attraktiv.

Fazit: Ein auf den ersten Blick brav wirkendes Kompakt-SUV überzeugt als ökonomisch und pragmatisch agierender Tausendsassa. Hier ist mehr Sein als Schein da, und das ist doch uneingeschränkt gut so. Für Vielfahrer ist der Stonic auf Grund seines geringen Verbrauchs eine tolle Option.

Motor: 
Diesel, Max. Drehmoment 260 Nm bei 1500-2750/min. Sechsgang-Getriebe
Leistung: 
81 kW (110 PS)
Preis: 
23.000 Euro
Verbrauch (l): 
5,2 l/100 km
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