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KMU-Studie lockt kaum Hörer an

19.05.2015
KMU
Peter Voithofer (KMU-Forschungsinstitut) unterstreicht, dass die Kfz-Betriebe kaum noch Einsparungspotenzial hätten.

Im Februar erschienen die Studien zur „Musterkostenrechnung für Neuwagen“ und „Refundierung von Gewährleistungs- und Garantiearbeiten für Kfz-Reparaturen“ vom KMU-Forschungsinstitut. BGO Burkhard Ernst hat gemeinsam mit KMU-Forscher Peter Voithofer und Josef Schirak letzte Woche nach Wien zur Präsentation für die Bundesländer Wien, Burgenland und Niederösterreich geladen, aber der Große Saal in der Wirtschaftskammer am Stubenring blieb fast leer. Rund 40 Gäste waren gekommen, die Hälfte davon waren interessierte Mitglieder, der Rest teilte sich auf Journalisten und Funktionäre auf. Burkhard Ernst mahnte daher: „Wir müssen uns im Autohandel zusammentun und geschlossen an einem Strang ziehen.“ Gleichzeitig zeigte sich der BGO enttäuscht darüber, dass nur so wenige Mitglieder aus den drei Bundesländern gekommen waren. Peter Voithofer erklärte die Studie detailliert und nüchtern. Die Erkenntnis: Die Umsatzrendite der heimischen Kfz-Betriebe liegt bei 0,8-0,9%. Laut Schirak wären mindestens 2%, besser 3% notwendig, um nachhaltig und gesund wirtschaften zu können. Eine Erholung ist nicht in Sicht. Voithofer erklärt, dass die schlechte Ertragslage an den zu geringen Einkünften im Neuwagenverkauf liegt. Betriebsintern – so Voithofer – gäbe es kaum noch Einsparungspotenzial. 

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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