Direkt zum Inhalt

Kostenwahrheit beim Stromtanken

14.06.2021

Der Anbieter von Ladelösungen Compleo erhielt soeben die Zulassung für eichrechtskonforme Ladestationen in Österreich.

Compleo, ein großer europäischer Anbieter von Ladelösungen, hat die Zulassung für den Vertrieb seiner eichrechtskonformen AC- und DC-Ladestationen in Österreich erhalten. Das bestätigte das österreichische Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen nun dem deutschen Greentech Unternehmen. Damit erfüllt Compleo die aktuellen Marktanforderungen des Mess- und Eichrechts in Österreich und setzt dank seines innovativen Speicher- und Anzeigemoduls ein Zeichen, das Signalwirkung in ganz Europa haben kann. Die Zulassung ist bis Ende 2029 gültig und gilt für die AC- und DC-Produkte.

Korrekte Abrechnung

Wer sein Elektroauto an eine Ladesäule andockt, will sich darauf verlassen können, dass nur die tatsächlich geladene Energie abgerechnet wird. Daher schreibt das Eichrecht vor, dass die Messergebnisse jedes Ladevorgangs jederzeit nachvollziehbar sein müssen. Ziel ist es, dem Verbraucher eine Möglichkeit zu geben, die in Rechnung gestellten Messwerte nach Rechnungserhalt zu überprüfen. Dies bietet dem Verbraucher einerseits aber auch dem Charge Point Operator (CPO) und dem E-Mobility Provider (EMP) den notwendigen Schutz und schafft die Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. Nachdem 2019 die fehlende Eichrechtskonformität für DC-Ladestationen den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland verzögert hatte, konnte sich Compleo mit der Vorstellung der ersten eichrechtskonformen DC-Ladestationen als Vorreiter auf dem deutschen Markt etablieren. Die Technologie vereinfacht die Verfahren zu Freigabe und Installation deutlich, gleichzeitig reduzieren sich Aufwand und laufende Kosten. Checrallah Kachouh, Co-CEO und CTO bei Compleo, sieht eine positive Signalwirkung: „Wir sind froh, dass wir mit unserer Technologie auch Maßstäbe für den europäischen Markt setzen können.“

Transparenz für Verbraucher

Laut einer Studie der Boston Consulting Group wird Österreich bis 2030 rund 30.000 öffentliche Ladesäulen benötigen, um den Ladebedarf zu decken. Die zur Abrechnung dienenden Messwerte müssen eichrechtskonform und für den Verbraucher überprüfbar sein. Hier trägt das Eichrecht nicht nur dazu bei, die Akzeptanz gegenüber der Elektromobilität zu erhöhen, sondern stärkt auch das Vertrauen der Verbraucher in die Messwerte und eine korrekte Abrechnung. Die Zulassung der eichrechtskonformen AC- und DC-Ladestationen in Österreich ist dabei ein bedeutender Faktor. Claus Drennig, Country Manager Compleo Austria: „Das ist ein Schritt zu mehr Transparenz und für uns ein wichtiges Anliegen.“

Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
01.07.2021

Am schnellsten und sichersten lassen sich Elektroautos und Plug-in Hybride via Wallbox aufladen. Hier erfahren Sie, was es bei Kauf, Montage und Betrieb zu beachten gibt.  

Aktuelles
29.06.2021

BASF wird im deutschen Schwarzheide, am Standort ihrer Anlage für Kathodenmaterialien, eine Prototypanlage für das Batterierecycling errichten.

Keba CEO Gerhard Luftensteiner
Aktuelles
24.06.2021

Die Keba Gruppe mit Hauptsitz in Linz steigerte im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um stolze 11,2 Prozent von 373,5 auf 415,4 Millionen Euro.

Andreas Bawart, kaufmännischer Geschäftsführer (l.) und Franz Märzinger, Leiter Vertrieb und Marketing bei Banner
Aktuelles
23.06.2021

Trotz des herausfordernden Geschäftsjahrs 2020/21 erzielt der Starterbatterieproduzent aus Leonding ein kleines Umsatzplus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Franz Lettner - Birner Geschäftsführer, Mathias Gneist – Projektleitung E- Mobilität bei Birner, Wolfgang Berger – CEO Aviloo, Nikolaus Mayerhofer – CTO Aviloo (v.l.)
Aktuelles
17.06.2021

Das Aviloo Batteriediagnosegerät für E-Auto-Akkus ist ab jetzt über den Teilehändler zu beziehen. 

Werbung