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Licht und Schatten bei Jaguar Land Rover

14.01.2021

Der Premiumhersteller konnte sich 2020 in Österreich wacker schlagen, global hat man aber fast ein Viertel weniger Autos als im Vorjahr verkauft. Freudige Nachrichten gibt es zum Jaguar I-Pace, der bei Magna Steyr in Graz gebaut wird.

Felix Wannemacher, Managing Director Jaguar Land Rover Austria

Die schlechte Nachricht zuerst: Jaguar Land Rover hat 2020 weltweitl 425.974 Fahrzeuge verkauft. Das sind 23,6 Prozent weniger als noch 2019. Der größte Markt für die britische Premiummarke ist Nordamerika (25%) knapp vor China (23%), Großbritannien (20%), Europa (19%) und den Übersee-Märkten (13%). 

Die gute Nachricht betrifft den österreichischen Markt. Während laut Jaguar Land Rover die heimischen Pkw-Neuzulassungen 2020 um 24,4 Prozent zurück gingen, fiel das Minus zu 2019 bei Jaguar Land Rover in Österreich mit 11 Prozent moderat aus. Sprich: Jaguar Land Rover lag über dem Markt-Durchschnitt. Besonders erfreulich: Land Rover konnte sogar um ein Prozent wachsen zu 2019, der neue Land Rover Defender dürfte maßgeblich geholfen haben. Aber es gibt auch erfreuliches bei Jaguar zu berichten: Der vollelektrische I-Pace - gebaut bei Magna Steyr in Graz - konnte sich 2020 einen Anteil von 35 Prozent von allen Jaguar-Verkäufen auf heimischen Boden sichern. Mehr als jeder dritte verkaufte Jag ist damit ein I-Pace. 

Felix Wannemacher, Managing Director Jaguar Land Rover Austria, zu den Verkaufszahlen in Österreich: „Mit verstärkten Anstrengungen gemeinsam mit unseren Handelspartnern haben wir es geschafft, mit den richtigen Produkten und guten Angeboten den Abwärtstrend teils aufzuhalten. Und bei Land Rover sogar ein kleines Plus geschafft. Trotz fortgesetzt schwieriger Rahmenbedingungen gehen wir vorsichtig zuversichtlich in das Jahr 2021, mit drei überarbeiteten Jaguar-Modellen demnächst neu im Handel und neuen Plug-in-Hybrid-Versionen bei gleich 4 Baureihen sind wir gut aufgestellt für die Kunden-Nachfrage nach modernen Antrieben – und auch für die neue Steuer-Gesetzgebung wirksam ab Juli 2021.“

Autor/in:
Philipp Bednar
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