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Liqui Moly: Gewinneinbruch ohne Sorgen

06.05.2020

Seit der Corona-Krise ist Liqui Moly-Geschäftsführer Ernst Prost sehr präsent. Die letzte Meldung ist augenscheinlich weniger positiv, Grund zur Sorge gibt es aber keinen.

Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly.

Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly, informiert seine Mitunternehmer - wie Prost seine Mitarbeiter nennt - regelmäßig in Form von Rundschreiben. Diesmal sind die Nachrichten augenscheinlich schlecht: Im April sei der Umsatz um 25 Prozent zurück gegangen. "Kumuliert liegen wir nach vier Monaten jedoch immer noch im Plus mit elf Prozent gegenüber dem Vorjahr", schreibt Prost. Der Ertrag sei im ersten Tertial um 50 Prozent niedriger als im Vorjahr. Liqui Moly hätte zehn Millionen Euro mehr für Werbung als geplant ausgegeben.

Ernst Prost kommentiert das ausführlich: "Krise... Und deshalb Kurzarbeit? Vielleicht ist es aber auch gerade umgekehrt: Keine Kurzarbeit – deshalb keine Krise! Zumindest bei uns ist es so! Eine Delle wird es geben, aber keinen totalen Absturz. Ein paar Schrammen und Schleifspuren im Ertrag. So what? Investitions-Stop finde ich auch albern – man spart sich nur die Zukunft kaputt. Und wenn das jede Firma so macht, ist es doch logisch, dass die ganze Wirtschaft vor die Hunde geht. WIR sind nach wie vor mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und auch in der richtigen Richtung... Vieles hatten wir geplant und noch mehr kommt jetzt ganz anders. Wie so oft im Leben. Der Mensch denkt und Gott lenkt. Aber wir sind flexibel, anpassungsfähig und Tag & Nacht am Steuer und an den Rudern – mit Gottvertrauen & Selbstvertrauen. Unsere Strategie: „Jetzt muss was passieren, damit nix passiert“ hat funktioniert – zumindest bisher.​"

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