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Im Mahle-Headquarter in Stuttgart wird der Konzern-Umbau vorangetrieben.

Mahle streicht 7600 Stellen

17.09.2020

Mahle forciert seinen strukturellen Konzernumbau - global werden 7600 Jobs wegfallen.

„Wir haben es aktuell mit einer Krise zu tun, wie wir sie noch nicht erlebt haben“, sagt Jörg Stratmann, CEO und Vorsitzender der Mahle-Konzern-Geschäftsführung. „Trotz der damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen müssen wir unsere Zukunftsthemen in der Transformation weiter vorantreiben und investieren, um mit dem richtigen Know-how und Portfolio weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Gerade jetzt ist es daher wichtig, unsere Anstrengungen zur Kostensenkung konsequent fortzusetzen und unsere strategischen Ziele noch stärker in den Fokus zu nehmen. Die bereits umgesetzten Kapazitätsanpassungen werden nicht ausreichen.“ 

Von den global ermittelten Überkapazitäten entfallen rund 3700 Stellen auf Europa, davon rund 2000 auf Deutschland. 

„Derartige Maßnahmen fallen uns sehr schwer. Aber sie sind Teil unserer globalen Verantwortung für die nachhaltige Aufstellung von Mahle. Wir werden kurzfristig Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern aufnehmen, um gemeinsam die Maßnahmen im Detail zu beraten und deren sozialverträgliche Umsetzung zu planen“, sagt Anke Felder, Arbeitsdirektorin und Mitglied der Mahle-Konzern-Geschäftsführung.

Mahle prognostiziert eine Rückkehr der Fahrzeugmärkte zum Vorkrisen-Niveau erst in mehreren Jahren.

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