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Mehr Rendite für den Handel

18.09.2012

KommR Josef Schirak, Einzelhandelssprecher im Bundesgremium des Fahrzeughandels, kündigt im Gespräch mit der KFZ Wirtschaft eine umfassende Informationskampagne an. Ziel: die Umsatzrendite im Kfz-Handel soll deutlich höher werden.

Bereits bei der Markenhändlertagung im Rahmen der Vienna Autoshow Anfang des Jahres war KommR Josef Schirak, Einzelhandelssprecher im Bundesgremium des Fahrzeughandels, sozusagen der Widerpart zur generellen Jubelstimmung ob der Neuzulassungsrekorde. „Verkaufsstückzahlen und Erträge sind zwei Paar Schuhe“, donnerte Schirak. Und: Eine Umsatzrendite zwischen Null und einem Prozent sei „schlicht zu wenig“. Jetzt engagiert sich Schirak erneut für eine bessere Ertragssituation im Automobilhandel. Das von ihm initiierte Projekt zur Ertragsverbesserung bietet zahlreiche Tipps und Ratschläge für den Handel und soll noch im Laufe des September an die Landesgremien ergehen, sodass diese die Händler sodann per Mail oder per Post informieren können.

Schluss mit der Rabattitis
Das „Ertragsverbesserungspapier“ setzt sich unter anderem aus folgenden Teilbereichen zusammen: Verkauf, Finanzierung, Leasing, Werkstatt, Versicherung. Simpel gesagt, geht es darum, wie Geld verdient werden kann. Bereiche, die „selbst beeinflusst werden können“, wie Schirak betont: „An den geringen Umsatzrenditen sind ja nicht ausschließlich die Hersteller schuld.“ Die Ursache dafür liege auch bei den Händlern selbst. Stichwort: „Rabattitis“.

Akzeptable Erträge
Vor allem in Bezug auf Investitionen seien  akzeptable Erträge wichtig, ist Josef Schirak überzeugt. Zumal die Standards von den Herstellern auch in Zukunft weiter erhöht werden würden.  Die Spannen würden auch künftig nicht größer werden, „daher  geht es darum, an den Schrauben zu drehen, bei denen der Automobilhändler Einfluss hat“.
Dafür soll die Kampagne eine wertvolle Hilfestellung sein.

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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