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Mitsubishi ASX

07.12.2017

Das Facelift des Mitsubishi-Bestsellers ist vor allem an der markanten Chrom-Spange zwischen Front- und Nebelscheinwerfern erkennbar, sonst wurde die gelungene SUV-Karosserie nur dezent nachgeschärft. Der neue 150 PS starke Dieselmotor ist ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb und Automatikgetriebe erhältlich.

Fühlen

Schwarzer Lack und glänzendes Chrom – der im Kompakt-SUV-Segment vergleichsweise kostengünstig angesiedelte Mitsubishi ASX macht nach außen hin einen durchaus eleganten und wertigen Eindruck. Im Interieur merkt man jedoch den Sparstift - Hartplastik dominiert die Oberflächen. Am Platzangebot für Lenker und Passagiere gibt es hingegen nichts auszusetzen.

Fahren

Kräftig geht der neue Diesel ans Werk, mit beachtlichen 360 Newtonmetern, die bereits zwischen 1.500 und 2.750 Umdrehungen/min anliegen, würde man ihm auch das Schleppen eines Mobilheims zutrauen. Etwas rau klingt der Motor bei höheren Drehzahlen, etwas zu direkt reicht das Fahrwerk kurze Stöße an die Passagiere weiter, doch die Straßenlage ist dafür tadellos. Dank der hohen Sitzposition und der auch nach hinten guten Übersichtlichkeit ist das Cruisen über Land ebenso wie das Einparken in der Stadt das reine Vergnügen.

Laden

Mit einem Kofferraumvolumen von 419 bis 1.219 Liter stellt der ASX keinen Klassenrekord auf und empfiehlt sich daher weniger für einen Ikea-Einkauf. Ist man zu zweit unterwegs, bleibt aber genügend Platz für die Sportausrüstung.

Fazit

Ein schicker SUV um vergleichsweise kleines Geld, geeignet für den Urlaub zu zweit, stark genug für Alpenpässe und kurze Offroad-Trips. Dank des günstigen Preises lassen sich der raue Motor und das harte Fahrwerk leicht verschmerzen. (sei)

Motor: 
2,2 l Turbodiesel, 6-Stufen-Automatikgetriebe, Allradantrieb
Leistung: 
110 kW/150 PS
Testverbrauch: 
7,0 l/100 km
Preis: 
33.490,- Euro (Mitsubishi ASX 2,2 DI-D AT 4WD Intense Connect)
Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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