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ÖAMTC: Mobilität von morgen

22.06.2012

Beim ÖAMTC-Expertenforum „Mobilität in der Zukunft“ präsentierten Fachleute aus der Automobilindustrie, Luftfahrt und Eisenbahn Lösungswege für eine umweltverträgliche Mobilität.

„Die Mobilitätslösungen der Zukunft werden andere sein, als wir sie heute gewohnt sind", stellte Gabriele Gerhardter von der Abteilung Innovation und Mobilität des ÖAMTC zu Beginn des Expertenforums fest. Hauptgrund dafür sei der weltweite Trend zu Megacities, in denen Megastaus an der Tagesordnung stehen werden. Auch Pim van der Jagt, Geschäftsführer des Ford Forschungszentrums Aachen, thematisierte die stetige Zunahme des weltweiten Fahrzeugbestands und zeigte mögliche technische Lösungen zur Bewältigung des Verkehrsaufkommens auf. „Intelligente Verkehrsleitsysteme, welche die Verkehrsdichte berechnen und diese Informationen an die beteiligten Fahrzeuge weitergeben, vermeiden Staus und verbessern den Verkehrsfluss“, beschreibt van der Jagt. „So wird eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der Abgasbelastung erzielt.“ Auch für den koreanischen Autohersteller Hyundai ist der zunehmende Zuzug in die Ballungszentren Anlass für eine Suche nach neuen Mobilitätslösungen.

„Hyundai unternimmt bereits großangelegte Feldversuche mit neuen Antriebstechnologien, wie beispielsweise Elektro- und Brennstoffzellenantrieb unter realen Bedingungen,“ so Thomas-Alexander Schmid, Marketingleiter der Hyundai Import GmbH. Über den Bus als sicherstes und effizientestes Verkehrsmittel der Zukunft sprach Michael Doktor, Leiter strategische Projekte & neue Märkte bei Daimler Buses. „Aufgrund der Zuverlässigkeit und Flexibilität werden Busse zunehmend geschätzt. Schon heute ist ein Reisebus mit nur 1,4 Litern Diesel und 3,1 Kilogramm CO2 pro Person je 100 Kilometer das ökologischste Verkehrsmittel“, sagte Doktor und gab einen Ausblick auf kommende Entwicklungen wie Hybrid- und Brennstoffzellenbusse.

Nico Buchholz, Leiter Konzernflotte der Lufthansa, versprach: „Die Flugzeuge der Zukunft werden leiser und noch umweltfreundlicher sein sowie eine deutlich bessere Energiebilanz als heute haben.“ Und Franz Proksch von Siemens Rail Systems CEE betonte: „Die aktuellen Zuwachsraten im schienengebundenen Verkehr zeigen, dass Straßenbahn und Co vor allem durch den flexiblen Fahrzeugeinsatz, besondere Komfortmerkmale und die unüberbietbare Schnelligkeit von Ort-zu-Ort-Verbindungen punkten.“

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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