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Opel – Umparken im Kopf

15.04.2014

Die Ausgangssituation von Opel war alles andere als rosig: Trotz attraktiver Fahrzeuge wie dem Stadtflitzer Adam wurde die Marke mit dem Blitz durch Negativpresse, Überalterung und immer wieder wechselnde Werbestrategien zum Sanierungsfall. Vor diesem Hintergrund beschäftigte sich das Nürnberger Marktforschungsunternehmen puls mit der Frage, ob und inwieweit die aktuelle Kampagne „Umparken im Kopf“ hier Abhilfe schafft. Das Ergebnis ist eindeutig: Stattliche 36,7% der von puls befragten 743 Autokäufer in Deutschland nehmen die Kampagne gestützt wahr. Darüber hinaus wirkt die Kampagne laut puls Studie signifikant positiv auf das Markenimage von Opel. „Die Kampagne holt die Kunden offensichtlich exakt bei ihren Vorurteilen gegenüber Opel ab und sorgt von daher dafür, dass sich viele Autokäufer neu mit Opel beschäftigen und tatsächlich im Kopf umparken“, kommentiert puls Geschäftsführer Konrad Weßner die Ergebnisse. Wie die puls Studie weiter zeigt, wird die unterhaltsame Kampagne besonders von Gruppen wahrgenommen, die für Automobilhersteller besonders wichtig sind. Dazu gehören Jüngere (44,1% Kampagnenwahrnehmung), Besserverdienende (42,6%) und Personen aus urbanen Gebieten (48,6%). Neben Opel Autokäufern mit 48,4% Kampagnenwahrnehmung nehmen auch Interessenten anderer Marken wie Toyota, BMW, Audi, Peugeot oder Skoda die Opel Kampagne überdurchschnittlich wahr. Auch das Image der Marke mit dem Blitz bringt die Kampagne wieder zum Blitzen: So kommt Opel hinsichtlich Begehrlichkeit, Kaufinteresse, Preis-Leistungsverhältnis, Coolness und Qualität laut puls Studie signifikant besser bei denjenigen weg, die die Kampagne wahrgenommen haben. „Jetzt“, so puls Chef Weßner „kommt es für Opel darauf an, zu zeigen, dass die Produkte tatsächlich besser sind als ihr Ruf“.

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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