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Politik: Öko-Autos sollen günstiger werden

09.05.2019

Die Bundesregierung möchte E-Autos, Hybrid-Modelle und CO2-arme Autos zukünftig steuerlich begünstigen. Emissionsreiche Modelle sollen spürbar teurer werden.

Finanzminister Hartwig Löger

Finanzminster Hartwig Löger schickt - im Rahmen der Steuerreform - Neuerungen für die Kfz-Besteuerung in Begutachtung. Konrekt geht es darum, umweltfreundlichere Pkw-Modelle steuerlich zu entlasten, sowohl bei der NoVA als auch der jährlichen Versicherungssteuer. Gleichzeizig sollen die CO2-Sünder (starke, schwere Autos mit hohen Verbräuchen) stärker besteuert und belastet werden. Durch den Kniff soll die Reform e"aufkommensneutral" ausfallen. „Wir setzen im Zuge der Steuerreform auch gezielte Maßnahmen für die Umwelt. Unser zentrales Anliegen dabei ist es, anstelle von neuen Verboten, Anreize für umweltschonendes Verhalten einzuführen. So werden etwa umweltfreundliche Autos günstiger. Damit profitieren letzten Endes sowohl die Steuerzahler als auch die Umwelt", wird Finanzminister Löger vom Kurier zitiert. 

Bei der Versicherungssteuer soll neben der Motorleistung eine zweite Komponente für die Berechung eingepflegt werden. Damit können bis zu 250 Euro pro Jahr gespart werden, während Öko-Sündermodele um bis zu 1673 Euro pro Jahr teurer werden könnten. Auch die NoVA soll dementsprechend angepasst werden. Hierbei könnten die Vergünstigungen bei bis zu 233 Euro liegen und die Teuerungen bei rund 2670 Euro. 

Die Änderungen bei der Versicherungssteuer und  NoVA sollen aber nur für Neuzulassungen ab 2020 gelten. Bestandfahrzeuge sollen von den Änderungen nicht betroffen sein.

Autor/in:
Philipp Bednar
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