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Wolfgang Porsche (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG), Thomas Ulbrich (Mitglied des Markenvorstands Volkswagen), Sabine Seidler (Rektorin der TU Wien), Hans Michel Piëch (Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche AG) (v.l.).

Porsche Preis für E-Mobilität

13.10.2021

Der 22. „Porsche-Preis der Technischen Universität Wien“ honoriert diesmal eine Entwicklung, die der Verbreitung der Elektromobilität einen kräftigen Turboschub verleiht.

Im Rahmen einer Feier an der TU Wien wurde der heurige Porsche Preis an Thomas Ulbrich, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen, Geschäftsbereich Technische Entwicklung, für die Entwicklung des Modularen E-Antriebs-Baukasten (kurz MEB) verliehen. Die Jury des renommierten Automobil-Technikpreises entschied sich dieses Mal für den MEB der Volkswagen AG, der den Konzernmarken erstmals eine gemeinsame Plattform sowie die Basis für die Herstellung von Elektrofahrzeugen im Volumensegment bietet.

Erwünschte Skaleneffekte

Mit dem MEB überträgt Volkswagen sein Plattformkonzept in das Elektrozeitalter und öffnet es auch dritten Herstellern. Der MEB wird als weltweiter Standard der E-Mobilität, mit dem die individuelle elektrische Mobilität CO2-neutral, sicher, komfortabel und für möglichst viele Menschen bezahl- und nutzbar bleibt, etabliert werden. Durch eine umfangreiche Verbreitung und die damit verbundenen Skaleneffekte können die Kosten der E-Mobilität durch den Modularen E-Antriebs- Baukasten deutlich gesenkt werden. Die Rektorin der TU Wien Sabine Seidler überreichte gemeinsam mit Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG und Hans Michel Piëch, Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche AG, im Festsaal der Universität den mit 50.000 Euro dotierten Porsche Preis an Thomas Ulbrich. Bernhard Geringer, Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU Wien, sagte in seiner Laudatio: „Die kostengünstige Standardisierung der Produktion und die mit der umfangreichen Verbreitung des MEB verbundenen Skaleneffekte werden den Preis der E-Mobilität deutlich senken. Nachhaltige individuelle Mobilität wird so für einen großen Kundenkreis erschwinglich werden, ohne auf den gewohnten Komfort und Fahrspaß verzichten zu müssen.“

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