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Sabine Seidler (Rektorin TU Wien), Stephan Kramb und Jan Snel (Preisträger-Stellvertreter), Hans Michael Piëch und Wolfgang Porsche (Porsche AG) (v.l.)

Porschepreis für Lkw-Kamera

16.10.2019

Uwe Baake (Daimler Trucks) und Werner Lang (Mekra Lang) entwickelten ein innovatives Kamerasystem für Lkw und erhielten dafür den Ferdinand Porsche Preis.

Der Ferdinand-Porsche-Preis der TU Wien wird alle zwei Jahre für herausragende Leistungen in der Kraftfahrzeugtechnik vergeben. Uwe Baake, Leiter der Produktentwicklung Daimler Trucks und Werner Lang, Geschäftsführer der Lang Gruppe, entwickelten gemeinsam einen elektronischen Rückspiegel für Lkw, der das Abbiegen und Rangieren sicherer machen soll. Anstatt eines Rückspiegels sind an den A-Säulen im Inneren des Fahrzeugs Hochformat-Bildschirme installiert, welche die Bilder von außen am Fahrzeug montierten Kameras zeigen. Der Bildausschnitt kann an die Fahrsituation angepasst werden, tote Winkel werden vermieden. Die hochempfindlichen Kameras verbessern auch die Sicht bei Nacht oder bei schlechtem Wetter. Der Umgang mit der neuen Technik ist dem herkömmlichen Seitenspiegel so ähnlich, dass keine Eingewöhnungsphase erforderlich ist. Zusätzlich können auf dem Bildschirm Hilfslinien oder Distanz-Warnungen eingeblendet werden, um Abstände besser einzuschätzen. Beim Rückwärtsfahren wird automatisch eine weitere Kameraperspektive dazu geschaltet. TU-Rektorin Sabine Seidler überreichte den mit 50.000 Euro dotierten Ferdinand Porsche Preis gemeinsam mit Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG, und Hans Michel Piëch, Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche AG. Da die beiden Preisträger verhindert waren, nahm den Preis für Uwe Baake stellvertretend sein Mitarbeiter Stephan Kramb entgegen, den Preis für Werner Lang übernahm dessen Vertreter Jan Snel.

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