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Raiffeisen-Leasing: Elektro-Boom und neues Vertragsmodell

04.06.2018

Bei Raiffeisen-Leasing erkennt man einen anhalten Trend hin zur Elektromobilität und möchte Unternehmern mit einem neuen Vertragsmodell den Umstieg erleichtern.

Renato Eggner, Raiffeisen-Leasing
„Im April 2018 fragten rund 20 Prozent unserer Kunden Finanzierungen für Elektrofahrzeuge an, wobei sowohl Privat- als auch Firmenkunden konstant hohes Interesse zeigen“, sagt Renato Eggner, Geschäftsführer von Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement (FPM). Die Nachfrage nach Benzinern liegt mit rund 15 Prozent deutlich hinter jener für Elektrofahrzeuge, ist aber im Vergleich zum Vorjahr um etwa 1 Prozent gestiegen.
Mit mehr als 62 Prozent der Finanzierungsanfragen sind Dieselfahrzeuge bis auf 2 Prozentpunkte wieder auf das Durchschnittsniveau von 2017 herangekommen und liegen klar vor allen anderen Antriebsformen. „Aufgrund mangelnder Erfahrungswerte mit Elektrofahrzeugen und der Reichweitensorge warten noch immer viele Kunden den Umstieg auf die Elektromobilität ab“, so Eggner weiter.
 

Neues Vertragsmodell

 

Dieser Umstand bewegte Raiffeisen-Leasing FPM dazu, ein neues Vertragsmodell für Unternehmen auf den heimischen Markt zu bringen: „Zwei in Eins“.
Ab sofort haben Unternehmen die Möglichkeit, mit nur einem Kfz-Leasingvertrag unterschiedliche Fahrzeuge zu nutzen, wobei das „Stammauto“ ein Elektrofahrzeug sein muss. Mit einer  monatlichen Fixrate können FPM-Kunden bei Bedarf auch ein konventionell betriebenes Fahrzeug anfordern. So kann beispielsweise für längere Dienstfahrten ins Ausland ein Dieselfahrzeug geordert werden oder ein geräumiger Van, wenn für den bevorstehenden Messebesuch noch Material transportiert werden muss. Eggner erwartet sich damit aber auch einen wichtigen Impuls für Privatkunden, denn: „Je mehr Elektrofahrzeuge auf den heimischen Straßen unterwegs sind, desto besser wird die Ladeinfrastruktur ausgebaut und desto attraktiver werden auch die Anschaffungskosten.“
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