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Reifen aus dem „Wilden Westen“

18.07.2019

Mit den neuen Sommerreifen Altimax One und Altimax One S startet die in den USA gegründete und heute zu Continental gehörende Marke General Tire eine Produktoffensive für eine breite Fahrzeugpalette - vom Kleinwagen bis zur Mittelklasse. 

Die Reifenmarke General Tire wurde bereits vor 104 Jahren im US-Bundesstaat Ohio gegründet und gehört seit 1987 zum Continental Konzern. Offroad-Spezialisten schätzen die robusten, griffigen Pneus wie beispielsweise den All-Terrain-Reifen Grabber AT3, der mit seinem martialischen Design an SUVs, Pickup-Trucks und Geländewagen für Aufsehen sorgt. Auf den ersten Blick unauffällig kommen dagegen die neuen Sommerreifen aus dem Hause General Tire daher, der Altimax One und der Altimax One S. Ersterer ist Nachfolger des Altimax Comfort und zunächst in 12 Größen für Felgen ab 15 Zoll erhältlich, sein sportlicher Bruder mit dem „S“ im Namen folgt dem Altimax Sport nach und wird derzeit in 37 Größen für Felgen von 15 bis 20 Zoll angeboten. Bis Ende 2019 wird das Altimax-Sortiment auf insgesamt 138 Größen erweitert.

Testfahrt in Portugal

Auf der Fahrt mit einer Mercedes A-Klasse über Landstraßen und Autobahnen im Süden Portugals machen die auf schicke Borbet-Felgen aufgezogenen Altimax S 16-Zöller eine gute Figur. Das Abrollverhalten zeigt einen guten Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort, und auch die Geräuschentwicklung bleibt im unauffälligen Bereich. Der Altimax One S ist mit vier Laufrillen für eine verbesserte Wasserableitung bei höheren Geschwindigkeiten ausgestattet, der Altimax One kommt mit drei Rillen aus. Beide Modelle sind für eine gute Performance auf trockenen Fahrbahnen mit extra verstärkten und miteinander verbundenen Schulterblöcken und mit einer durchgehenden Rippenstruktur in der Mitte versehen. Auf nassen Straßen sorgen eine relativ hohe Zahl an Griffkanten für mehr Gripp. Während der Altimax One gegenüber seinem Vorgänger in punkto Rollwiederstand um 9 Prozent verbessert wurde, legte der sportliche Altimax One S um beachtliche 12 Prozent bei der Laufleistung zu. Beide Modelle sind zudem mit einem „Visual Alignment Indicator“ ausgestattet, der die richtige Spureinstellung des Reifens anzeigt. Zusätzlich zeigt ein „Replacement Tire Monitor“ mit einem Schriftzug in der Lauffläche an, wann die minimale Profiltiefe erreicht ist. In diesem Fall verwandelt sich der Schriftzug in „Replace Tire“ – ein originelles und praktisches Feature.

Marktposition in Österreich

Generalimporteur der Marke General Tire ist die Reifen John GmbH in Salzburg. Marketingleiterin Stephanie Obermeier zeigt sich zuversichtlich, dass die beiden neuen Sommerreifenmodelle dank ihres guten Preis-Leistungsverhältnisses zahlreiche neue Kunden ansprechen werden. „Im Portfolio des Continental-Konzerns sind die Altimax-Reifen preislich etwas unterhalb der Semperit-Modelle positioniert“, erklärt Obermeier. Die ursprünglich aus dem „Wilden Westen“ stammenden Pneus werden heute von Continental in Europa produziert und unterliegen den gewohnt hohen Qualitätsstandards des Konzerns. Das uramerikanische Erbgut soll dabei aber nicht verleugnet werden, sondern vielmehr die aktuelle Marketingoffensive befeuern. „General Tire ist der alleinige Ausstatter der traditionsreichen US Nascar Serie, die in Europa unter dem Titel Nascar Whelen Euro Series über die Bühne geht“, sagt Stephanie Obermeier. Wer ein solches spektakuläres Rennen einmal live erleben möchte, kann beispielsweise den „Nascar GP Germany“ am 21. und 22. September am Hockenheimring besuchen. Das Besondere dabei und der Unterschied zu einem Formel 1 Rennen: Alle Fahrer gehen mit gleich starken Boliden und mit der gleichen General Tire Rennbereifung an den Start – da ist pures Fahrerkönnen gefragt!
 


DATEN & FAKTEN

Unternehmensgeschichte:
Die General Tire and Rubber Company wurde 1915 in Akron im US-Bundesstaat Ohio von William F. O´Neil und Winfred E. Fouse gegründet. 1981 hatte General Tire einen Weltmarktanteil von 2,9 Prozent. Im Oktober 1982 schloss das Unternehmen einen Kooperationsvertrag mit dem deutschen Reifenkonzern Continental AG, der General Tire 1987 schließlich für 660 Millionen US-Dollar übernahm.

Autor/in:
Peter Seipel
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