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Reparaturkosten steigen deutlich an

18.05.2018

Eine aktuelle Auswertung von CarGarantie zur Schadenverteilung.

Die Auswertung der Statistiken der Versicherungsbestände des Garantie- und Kundenbindungs-Spezialisten CG Car-Garantie Versicherungs-AG zeigt, dass die durchschnittlichen Reparaturkosten bei Fahrzeugschäden wieder ansteigen. Nachdem die Kosten im Vorjahr stabil geblieben waren, verzeichnet die Analyse der aktuellsten Daten eine deutliche Erhöhung. Für die Untersuchung wurden 750.349 ausgelaufene Gebrauchtwagen-Garantien und 229.898 ausgelaufene Neuwagen-Garantien mit einer Laufzeit von 12, 24 und 36 Monaten ausgewertet. Die Garantien decken hierbei sämtliche Marken und Modelle ab.

Insgesamt verwaltet CarGarantie über 2,1 Millionen Garantieverträge und arbeitet mit mehr als 23.000 spezialisierten Fachhändlern zusammen.

Die durchschnittlichen Reparaturkosten zeigten im Jahr 2017 einen sprunghaften Anstieg: Sie erhöhten sich von 502 auf 514 Euro pro Schadenfall, der höchste Zuwachs  seit Jahren.

Zurückführen lässt sich dies auf die immer höhere technische Komplexität heutiger Fahrzeuge. Neuwagen verfügen über immer ausgeklügeltere Assistenzsysteme, die den Fahralltag deutlich erleichtern. Ein komplexes System erfordert bei einem Defekt jedoch auch einen höheren Reparaturaufwand. Da im Laufe der Zeit immer mehr moderne Systeme auch im Gebrauchtwagenbereich ankommen und Gebrauchtwagen häufiger unter Schäden an kostenintensiven Bauteilen leiden, steigen die Kosten in beiden Bereichen stark an.

Verantwortlich für die meisten Kosten ist im Gebrauchtwagen-Bereich weiterhin der Motor, der mit 24,2 % erneut besonders hohe Werte aufweist (Vorjahr: 22,9 %). Auf Platz 2 und 3 folgen wie schon im Vorjahr die Kraftstoffanlage inklusive des Turboladers sowie das Getriebe, beide mit sehr geringen Rückgängen im Anteil am Schadenbetrag (Kraftstoffanlage:
-0,4 % auf 17,7 %; Getriebe: -0,2 % auf 11,7 %). Platz 4 und 5 nehmen unverändert elektrische Anlage und Klimaanlage ein.

Auch bei den Neuwagen zeigt sich ein deutlich höherer Schadenanteil des Motors an der Gesamtsumme als im Vorjahr. Während der Spitzenreiter, die Kraftstoffanlage, mit 20,3 % (2016: 20,2 %) quasi unverändert ist, steigt der Motor auf Platz 2 mit einem Anteil von 18,9 % – ein Plus von 3,1 %. Das Getriebe auf Platz 3 verzeichnet dafür einen moderaten Rückgang von 1,4 % auf 12,3 %.

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