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v.l.: Martin Magner (2. Platz), Andreas Ragginger (1. Platz), Maximilian Tabernig (3. Platz)

Salzburgs beste Karosseriebauer

19.05.2021

Beim Landeslehrlingswettbewerb der Karosseriebauer in Salzburg wetteiferten sieben junge Burschen um den Siegespokal. Zwei von ihnen qualifizierten sich für die Teilnahme an der Staatsmeisterschaft im Herbst.

Drei Stationen gab es zu absolvieren. Zuerst mussten ein Metallblech geformt, eingeschweißt und eine Nahtabdichtung nachgestellt werden. Danach ging es an die Reparatur eines Kunststoffteils und schließlich an die Beschichtung einer Oberfläche. Zusätzlich zur Standard-Beschichtung sollte noch einen Farbverlauf einlackiert werden. Die in Eugendorf ansässige BASF Coatings Services sponserte das dafür benötigte Lackmaterial der Marke Glasurit. Zudem gab es für alle Teilnehmer Give Aways des Salzburger Unternehmens und attraktive Preise für die Plätze 1 bis 3. So erhielt der Gewinner eine Lackierpistole SATA 5500 X RP in der Limited Edition von Glasurit.

Hohes Niveau

Der Jury um Walter Aigner, Landesinnungsmeister der Kfz Techniker, Stefan Gassner, Inhaber der Firma Lack WG, Christian Baierhofer, Glasurit-Außendienstmitarbeiter und Benjamin Buchheister, Schulungsleiter des Glasurit-Trainingszentrums in Eugendorf, fiel die Punktevergabe am Ende nicht leicht. „Die Werkstücke sind auf einem sehr hohen Niveau - vor allem, wenn man bedenkt, wie viel unterschiedliche Aufgaben in so kurzer Zeit erledigt werden mussten“, so Buchheister. Mit den meisten Punkten landete der bei Pappas in Wals beschäftigte Andreas Ragginger am 1. Platz, Zweitplatzierter wurde Martin Magner, der seine Lehre bei der Christian Seidl Gmbh ebenfalls in Wals absolviert. Beide werden das Bundesland Salzburg bei der österreichischen Staatsmeisterschaft vertreten, die voraussichtlich Anfang September in Wien stattfinden wird. Den dritten Stockerlplatz erreichte Maximilian Tabernig, der im Autohaus Lindner in Wals ausgebildet wird. Markus Ehrenfellner, Fachlehrer an der Salzburger Landesberufsschule 1 sowie Direktorin Alexandra Haitzmann ist es zu verdanken, dass dieser Wettbewerb auch in Corona-Zeiten stattfinden konnte. Alle Prüfer und Teilnehmer wurden vorab getestet, alle nötigen Schutzmaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten. Yvonne Rohde-Hofbauer, technische Leiterin BASF, begründete das Engagement ihres Unternehmens: „Es ist wichtig, dass trotz der aktuellen Ausnahmesituation die Aus- und Weiterbildung der Lehrlinge nicht vernachlässigt wird.“

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