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Schirak gegen "Elektroquoten"

19.02.2020

In puncto Elektromobilität warnt Einzelhandelssprecher Josef Schirak vor "finanziellen Fallen für den Marken-Vertragshandel" aufgrund einer "völligen Entgleisung".

 

"Elektroquoten hin oder her. Letztlich entscheidet der Konsument über das für ihn zweckmäßigste und finanziell leistbarste  Angebot, um seine Mobilitätsbedürfnisse bestmöglich abdecken zu können", sagt Einzelhandelssprecher Josef Schirak im Gespräch mit der KFZ Wirtschaft. Jedwede EU- oder nationale Vorgabe von Schadstoffgrenzwerten sei aus derzeitiger Sicht "Willkür" sowie "wirtschaftlicher und somit gesellschaftspolitischer Unfug". Weltweit gesehen begehe die EU und jedes der Mitgliedsländer mit "völlig überzogenen Umweltmaßnahmen" - vor allem im automotiven Bereich - derzeit "wirtschaftlichen „Selbstmord". Im Vergleich dazu hätten in den USA  Wirtschaft und Arbeitsplätze Vorrang. "Abzulehnen sind aus Sicht des Fahrzeug-Einzelhandels im Zusammenhang mit dem forcierten Absatz von Elektroautos daher jedwede zwingenden E-Auto-Abnahmequoten durch die Vertragshändler und schon gar nicht mit daraus resultierendem Ertragskraft -Verlust", so Schirak. Es könne nicht angehen, dass die Hersteller drohenden Strafzahlungen wegen Nicht-Erreichung der geforderten Schadstoffgrenzen über den Umweg „nicht erfüllte E-Auto-Abnahmequoten" durch allgemeine Margenkürzungen auf die Händler abwälzen. Daher sei jedweder Herstellerzwang an das Händlernetz, dem Konsumenten  seine wohl überlegten  Mobilitätswünsche  „kleinzureden“ und gegen seinen Willen  und seine Überzeugung eine andere Kauf-Entscheidung zu treffen, klar abzulehnen. !

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