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Schirak spricht von „Horrorszenario“

06.04.2018

Derzeit würden sämtliche Dämme im europäischen Automobilgeschäft brechen, fast täglich werde von „Newcomern“ im Autogeschäft berichtet, die der Direktbelieferung mancher Hersteller zu „Traumkonditionen“ deren angestammte Markenvertragshändler in schwerste Bedrängnis bringen würden, moniert Einzelhandelssprecher Josef Schirak.

Hersteller beliefern branchenfremde Großabnehmer mit der oftmals 2- bis 3-fachen Spanne eines Vertragshändlers“, so Schirak. Dies führe zwangsläufig zu „starken Verwerfungen“ der Preisbildung  bei Vorführwagen, aber auch bei Gebrauchten. „Bei Vorführwagen verlieren Vertragshändler  durch den Abnahmezwang ihrer Hersteller pro Vorführwagen oftmals 5000 bis 10.000 Euro bis hin zu 30.000 Euro Verlust im hochpreisigen Segment“, erklärt Schirak. Der Einzelhandelssprecher fordert in Anbetracht von „wettbewerbsrelevanten Verstößen“ mancher Hersteller ein Einschreiten der EU-Wettbewerbshüter.

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