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Einzelhandelssprecher Josef Schirak

Schirak verteidigt Öko-Prämie

30.04.2020

Die Aussagen von WWF und VCÖ seien an "Unsachlichkeit und Populismus" nicht zu übertreffen, sagt Einzelhandelssprecher Josef Schirak. 

Die Stellungnahmen von WWF und VCÖ im Zusammenhang mit der vom Wiener Fahrzeughandel und der gesamten österreichischen Kfz-Wirtschaft vorgeschlagenen und mitgetragenen Ökoprämie könnten nicht unwidersprochen bleiben, zumal der Großteil der darin enthaltenen Ausführungen an "Unsachlichkeit und Populismus" nicht zu übertreffen sei. „Wenn Herr Schellmann vom WWF die vorgeschlagene Ökoprämie als 'Marketing Gag und klimapolitischen Schildbürgerstreich' abtut, dann hat er sich vermutlich mit dem Inhalt der vorgeschlagenen Aktion in keiner Weise auseinandergesetzt, sondern - wie bei diesen  Umweltverbesserungsvereinen üblich - diese Idee reflexartig abqualifiziert", ärgert sich Schirak. Für diesen „Marketing Gag“ würde die österreichische  Kfz-Wirtschaft (Hersteller/ Importeure und Vertragshandel gemeinsam) immerhin einen stolzen Millionenbetrag in zweistelliger Höhe (!)  in die Hand  nehmen müssen, je nachdem, wie viele „schadstoffreiche Stinker“ für neue, moderne und somit schadstoffarme und noch dazu wesentlich  verkehrs-und unfallsicherere Autos Platz machen müssten. Dass damit von der Fahrzeugwirtschaft  auch ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Umweltbelastung sowie zur Verkehrssicherheit geleistet und mitfinanziert werde, erscheine jedermann als logische Folgerung -  nur nicht dem WWF.

An dieser Stelle auch ein Wort zu der immer wieder von beiden Vereinen ins Spiel gebrachten "emissionsfreien Mobilität versus ineffizienter fossiler Fahrzeuge“ - wie dies  Herr Schellmann  in seiner Presseaussendung darstellt: „Ich glaube, es ist derzeit überhaupt müßig Überlegungen anzustellen, ob nun dem Elektro-, Hybrid-, Wasserstoffantrieb oder weiterhin den Benzin und Dieselmotoren oder aber einer noch nicht erahnbaren Überraschungsantriebsart die Zukunft gehört: „Es wird noch lange Zeit einen Mix all der genannten  Antriebsarten für  Automobile  geben und es ist überhaupt noch nicht 'abgemacht', dass  fossile Kraftstoffe völlig vom Markt verschwinden.Die internationale Automobilindustrie investiert Unsummen an Geldmittel nebst erheblicher Manpower in die Entwicklung optimaler Antriebssysteme für Automobile und daher sind jegliche utopisch anmutenden Vorgaben in Bezug auf den Schadstoffausstoß bei Automobilen entbehrlich. Worin also liegt hier gesamthaft betrachtet der von Ihnen behauptete 'Marketing Gag' der Kfz-Wirtschaft, geschätzter Herr Schellmann? Vermutlich beim WWF selbst, der mit Populismus um Aufmerksamkeit ringt, um - zu Lasten anderer -  überhaupt wahrgenommen zu werden", so der Einzelhandelssprecher.

Und Schirak ist überzeugt: "Selbstverständlich würde mit der Ökoprämie ein etwa gleich gelagerter Erfolg wie in Folge der Finanzkrise vor etwa 10 Jahren gegeben sein. Es würde auch der österreichischen Fahrzeugwirtschaft helfen und natürlich würde dies einige tausend Neuwagenverkäufe mehr bedeuten, wozu wir uns bekennen und  worüber sich die Branche sehr freuen würde. Vor allem freute es auch den Finanzminister in Erwartung erheblicher Steuereinnahmen. Allesamt sehr positive Aspekte, weil dadurch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen sowohl im Inland als auch in ausländischen Herstellerwerken gerettet werden könnte, was Herrn Schellmann vom WWF und vermutlich auch den Repräsentanten des VCÖ kein besonderes Anliegen zu sein scheint."

 

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