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Umfrage: autonomes Fahren in Österreich

27.02.2020

Die Technik des autonomen Fahrens stößt derzeit in Österreich auf ebenso viel Euphorie wie auf Ablehnung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von AutoScout24 unter 500 Befragten.

Ist ein autonomes Fahrzeug, also ein Auto, das ohne einen menschlichen Fahrer gesteuert und eingeparkt werden kann, Traum oder Albtraum für Österreichs Autofahrer? Eine aktuelle Umfrage von AutoScout24 zeigt, dass es hier zwei gleich große Lager von Befürwortern und Gegnern gibt. Während rund ein Drittel die Vorteile in der Nutzung der autonomen Fahrzeuge sieht, stehen 36 Prozent der neuen Technik skeptisch gegenüber. Vor allem die Generation der unter 30-Jährigen sieht zu 46 Prozent Vorteile in der Nutzung autonomer Fahrzeuge, während die Zustimmung mit dem Alter abnimmt und bei den über 50-Jährigen nur noch bei 29 Prozent liegt.
Noch gehören ungeklärte rechtliche Aspekte, die technologische Reife und der Infrastrukturausbau zu den hemmenden Faktoren. Das bedauert jeder Vierte. Schon jetzt würden 24 Prozent ein autonomes Fahrzeug nutzen, wenn es möglich wäre. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) traut der Technik jedoch noch nicht. 

Jeder dritte österreichische Autofahrer freut sich jedoch bereits auf die Zukunft mit autonomen Fahrzeugen und ist überzeugt, dass die Fahrzeuge künftig sicher sein werden. Vor allem Männer sind mit 37 Prozent der neuen Technik gegenüber aufgeschlossener als Frauen (19 Prozent). Vier von zehn Österreichern blicken beim momentanen Stand der Technik noch nicht so optimistisch in die Zukunft mit selbstfahrenden Autos. 
Was in Singapur in einzelnen Stadtteilen bereits zum Alltag gehört, ist für 61 Prozent der Österreicher noch nicht vorstellbar: Kinder steigen in einen autonomen Bus und werden fahrerlos zur Schule oder zum Sport gebracht. In Österreich ist der Anteil von Eltern, deren Kind alleine in ein selbstfahrendes Auto steigen dürfte, mit 17 Prozent noch verhältnismäßig gering. Jeder vierte Papa sagt Ja zu diesem Experiment, aber nur 9 Prozent der Mütter.

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