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Die Ladeinfrastruktur wird immer besser, es gibt aktuell aber sehr wohl noch Schwächen.

Und das beste E-Auto-Ladenetz ist...

04.11.2021

Ein Ladenetztest in sechs Ländern zeigt auf, welches Netz welche Stärken und Schwächen hat. 

Mit der wachsenden Zahl der Elektro-Fahrzeuge wächst auch die Bedeutung der Ladeinfrastruktur – darum haben der global agierende Infrastruktur- und Benchmarkingspezialist umlaut und das internationale Telekommunikationstestmagazin für Verbraucher connect diese zum dritten Mal gemeinsam einem umfassenden Ladenetztest unterzogen. Getestet wurden die E-Mobilitäts-Provider (EMP – Anbieter von Lade-Apps und Abrechnungslösungen) und Charge Point Operator (CPO – Betreiber der Ladesäulen) in Deutschland, Österreich, Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. Das Ergebnis: EnBW holt in Deutschland den Doppelsieg – mit dem ersten Platz in der EMP-Kategorie sowie in der CPO-Bewertung. Ionity sichert sich in Österreich, der Schweiz und Belgien den Sieg unter den CPOs. Der Anbieter Fastned liegt in den Niederlanden auf dem ersten Platz der CPOs. Unter den EMPs siegt in Österreich Smatrics und in der Schweiz Move.

Für den diesjährigen Ladenetztest untersuchten und protokollierten die Tester von umlaut auf mehreren tausend Kilometer langen Touren durch die genannten sechs Länder die Technik, den Komfort und die Abrechnung der Elektromobilitäts-Provider EnBW, E.ON, EWE, EVPass, Maingau, Move, Shell, Swisscharge und Smatrics sowie die der Charge Point Operator Agrola, Allego, Fastned, Chargy, Da emobil, GoFast, lonity, Kelag, Mer, Move, Powerland, Smatrics und Socar - EnBW, E.ON, EWE, Move, Shell und Smatrics sind sowohl Elektromobilitäts-Provider als auch Charge Point Operator. Dabei fokussierten sich die Testpartner wie schon im Ladenetztest 2020 auf die für Langstreckenfahrten relevanten Ladestandorte mit „High Power Charging“ (HPC). 

In Deutschland legten die Testfahrer von umlaut 3.024 Kilometer zurück – mit insgesamt 46 Ladestopps an HPC-Säulen. In Österreich waren es 1.374 Kilometer mit 19 Ladestopps. Die Schweizer Route führte die Testfahrer auf 543 Kilometern an 22 Ladestopps. Die Routen durch die Benelux-Länder maßen 1.942 Kilometer mit 23 Ladestopps.

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