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VDA-Präsident: IAA verändert sich

05.09.2019

Die heurige Auflage der IAA in Frankfurt - der größten deutschsprachigen Automesse - muss viele Absagen verkraften. VDA-Präsident Mattes kann nur bedingt Antworten darauf geben, warum etablierte Hersteller nicht dabei sind. 

Bernhard Mattes, VDA-Präsident

Bernhard Mattes, Präsident des Verband der Automobilindustrie, erklärt dem deutschen Fachmedium "kfz betrieb" im Interview, warum die heurige Auflage der IAA so viele Absagen von bekannten Automobilherstellern zu verkraften hat: "Wir haben das Ziel, diese IAA so attraktiv zu machen, dass sie Aussteller, potenzielle Aussteller und vor allem Besucher rundum überzeugt. Wir messen den Erfolg der IAA nicht an der vermieteten Fläche, sondern an der inhaltlichen Relevanz. Die IAA ist das vielfältigste Autohaus, dort zeigen und diskutieren wir Themen zur Mobilität der Zukunft. Das Ökosystem der Automobilindustrie ändert sich derzeit radikal. Die IAA spiegelt dieses Ökosystem und verändert sich ebenfalls. Daher sind auch neue Player wie Tech-Unternehmen oder Start-ups vor Ort."

Das klingt grundsätzlich nach einer netten Antwort, sagt aber wenig darüber aus, wie man konkret die Absagen erklären kann und gibt noch weniger Ausblick darauf, wie man zukünftig wieder mehr Hersteller anlocken möchte. Dabei geht Mattes nicht davon aus, dass diese Entwicklung anhält. Betont aber, dass es neue Konzepte für die IAA benötigt und man diese nicht an allten Maßstäben (Standflächen) messen darf. Eine Zusammenlegung mit der IAA Nutzfahrzeuge schließt er aus. 

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