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VFT: "Die EU ist gefordert"

28.03.2019

VFT-Obmann Walter Birner fordert, untermauert mit einer Studie, freien Wettbewerb bei der Autoreparatur und dem Ersatzteilhandel. 

VFT-Obmann Walter Birner

Die FIA - Fédération Internationale de l’Automobile – hat im März 2019 eine Studie veröffentlicht die zum Ergebnis kommt, dass die von den Fahrzeugherstellern forcierten externen Backend-Datenzugriffsmodelle ein Risiko mit erheblichen Kostenbelastungen für Konsumenten und für unabhängige Interessengruppen wie zum Beispiel die freien KFZ–Teilehändler darstellen. Fahrzeughersteller möchten Closed Data Access-Modelle umsetzen, um den Ersatzteilmarkt zu dominieren und so Konsumenten bei der Wahl von Ersatzteilen stärker zu kontrollieren und zu steuern. Dies hätte zur Folge, dass die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher, der Wettbewerb und die gesellschaftlichen Vorteile eines florierenden Automobilsektors eingeschränkt würden. Die Studie spricht von Mehrbelastungen im Jahr 2030 von 65 Milliarden Euro. Inkludiert sind Belastungen in Höhe von 33 Milliarden Euro allein für den europäischen freien KFZ-Teilehandel. Im Rahmen dieser FIA-Studie wurde auch erhoben, dass Konsumenten offen für neue datenbasierte Serviceleistungen sind, wenn sie über diese selbst entscheiden können und das die Kundenorientierung und die Servicequalität der freien Werkstätten geschätzt wird. Freie Werkstätten sollen auch zukünftig als Alternative zu den Markenwerkstätten bestehen bleiben.

„Der Bericht zeigt deutlich, dass eine Monopolisierung des Kfz Reparaturmarktes ausschließlich auf die Fahrzeughersteller das Schlechteste für den Autofahrer wäre. Die Reparaturpreise würden steigen und die vielen Klein- und Mittelbetriebe im Kfz Servicebereich wären nicht mehr lebensfähig. Jedes Auto muss auftretende Fehlercodes an jene Betriebe schicken, auf die der Autofahrer und die Autofahrerin vertraut. Das garantiert leistbare und qualitativ hochwertige Autoreparaturen“, Walter Birner, VFT – Verband der freien KFZ-Teilehändler.

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