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Richard Mieling, Sprecher der Porsche Holding Salzburg

VW erweitert Erdgas-Modellpalette

13.04.2015
VW

Die Gründe für die allgemeine Kaufzurückhaltung bei Erdgasfahrzeugen trotz markanter Kostenvorteile und zahlreicher Förderungen sind eine Reihe längst widerlegter, jedoch hartnäckiger Vorurteile sowie die bisher überschaubare Modellpalette an Erdgasautos. 

Gegen die Vorurteile – zu wenige Tankstellen, Explosionsgefahr, Gefahr von Motorschäden, etcetera. kämpfen vor allem die Autofahrerclubs mit objektiven Statistiken und stichhaltigen Argumenten, die Aufrüstung der Modellpalette nimmt jetzt der Marktführer in Angriff - die Volkswagengruppe. So wird die in der 2. Jahreshälfte kommende 4. Generation des Caddy von Beginn an als CNG-Variante verfügbar sein. VW Golf und Golf Variant, Skoda Octavia, Audi A3, VW Touran, Seat Leon und VW Passat stehen schon heute mit Erdgasantrieb zur Verfügung und bieten sich als attraktive, weil im Betrieb äußerst kostengünstige Alternativen zu ihren Diesel- oder Benzinerbrüdern an. Und sogar im Segment der kleinen Stadtflitzer präsentiert der VW-Konzern mit dem VW Eco Up!, dem Seat Mii CNG und dem Skoda Citigo G-TEC Erdgasmodelle. Auf den Plätzen 4 und 6 der Erdgas-Zulassungsstatistik behaupten sich Fiat Panda und Fiat Doblo, alle anderen Ränge der Top Ten gehören dem Volkswagen-Konzern. „Wir wollen unsere Marktführerschaft mit aktuell 68,3 Prozent weiter ausbauen und natürlich die Anzahl der Zulassungen insgesamt steigern“, sagt Richard Mieling, Sprecher der Porsche Holding Salzburg. Er wünscht sich steuerliche Erleichterungen für Flottenbetreiber, die auf Erdgasautos setzen, beispielsweise im Rahmen des derzeit heftig diskutierten Sachbezugs. „Erdgas wird noch attraktiver werden, wenn der Ölpreis wieder anzieht“, ist Mieling überzeugt. „An der Erdgastankstelle ist schließlich jeder Tankvorgang die reinste Freude.“  

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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