Direkt zum Inhalt

VW-Konzernmarken stabil

13.10.2021

Die Volkswagen-Konzernmarken können sich auch heuer mit einem großen Gesamtmarktanteil am heimischen Markt positionieren. 

Auch der VW-Konzern kämpft mit der weltweiten Halbleiter-Knappheit. „Wir erleben dieses Jahr eine Achterbahnfahrt am Pkw-Markt. So positiv wie das erste Halbjahr mit guten Verkäufen und hohen Auftragsbeständen begann, umso herausfordernder gestaltet sich das zweite, in dem uns der Chipmangel und die Lieferengpässe mit voller Wucht treffen. Damit ist nur noch ein Gesamtmarkt von maximal 250.000 Fahrzeugen realistisch“, sagt Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg und fügt an: „Leider müssen wir davon ausgehen, dass diese äußerst volatile Situation noch mindestens bis ins erste Halbjahr 2022 anhalten wird. Sehr zu Lasten des Handels, der trotz gefüllter Bücher nicht liefern kann, und vor allem zum Leid der Kunden, die um einiges länger als gewohnt auf ihr Fahrzeug warten müssen.“

Die Marken des Volkswagen-Konzerns konnten in den ersten neun Monaten ihre führende Marktposition halten. Kumuliert steht mit 72.695 neu zugelassenen Fahrzeugen ein Marktanteil von 38,3 Prozent zu Buche. Im heimischen Markenranking belegen Volkswagen, Škoda und Seat wiederum die ersten drei Ränge. Bei den Premiummarken ist Audi weiter auf Rang zwei zu finden, deutlich vor anderen Volumenmarken. Bei den beliebtesten Modelle sind acht Konzernmodelle in den Top Ten platziert.

Auch im mit 24.134 Fahrzeugen stark steigenden Segment der Elektrofahrzeuge (12,7 Prozent Marktanteil) spiegelt sich die starke Position der Konzernmarken wider: Mindestens jedes dritte neu zum Verkehr zugelassene Fahrzeug trägt bereits ein Logo aus dem Volkswagen-Konzern. Im Markenranking der E-Fahrzeuge liegt Volkswagen mit 4.759 Fahrzeugen an der Spitze, Škoda folgt mit 1.810 Fahrzeugen auf Platz drei und Audi auf Platz fünf (1.416 Fahrzeuge). In der Modellhitparade zeigt sich ebenfalls die Angebotsbreite und -stärke der Konzernmarken: der ID.3 liegt auf dem 2. Platz vor ID.4 und Enyaq iV; Audi e-tron und Seat Mii belegen die Plätze 7 und 8.

Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
21.09.2021

Automobilzulieferer Schaeffler eröffnet am westungarischen Standort Szombathely sein erstes reines E-Mobilitätswerk und schafft damit 150 neue Arbeitsplätze.

Aktuelles
16.09.2021

Der österreichische Neuwagenmarkt steht weiter auf der Bremse und schrumpfte im August 2021 gegenüber August 2020 um 15 Prozent, im Vergleich zum August 2019 sogar um 41 Prozent.

Aktuelles
16.09.2021

IBM und das Marktforschungsunternehmen Morning Consult haben zum Start der IAA Mobility in München eine aktuelle Studie zum Mobilitätsverhalten der Münchner Bewohner veröffentlicht. Sie beleuchtet ...

Auf der IAA in München stellt Bosch unter anderem ein neues flexibles Ladekabel vor.
Aktuelles
07.09.2021

Bosch wächst in der Elektromobilität doppelt so stark wie der Markt und setzt in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Euro um. Bis 2025 soll sich der Umsatz verfünffachen.

Mit Immersionskühlung lassen sich die Batterieladezeiten deutlich verkürzen.
Aktuelles
31.08.2021

Automobilzulieferer Mahle konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2021 deutlich steigern. Gefragt sind unter anderem die innovativen Ladetechnik-Lösungen aus Stuttgart.

Werbung