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„Die  WAIL-Seminare von Festool finden ein- bis zweimal pro Monat statt. Von den Anmeldungen her könnten wir zwei pro Woche machen. “ Daniel Kapeller

Zeit und Geld sparen

08.05.2014

Im salzburgischen Grödig im neuen Schulungszentrum von Festool wird von erfahrenen Trainern im Rahmen der WAIL-Seminare gelehrt, wie man wirtschaftlich arbeitet im Lackierbetrieb.

Im Grunde lässt sich der Reparaturkuchen in drei Teile aufgliedern: Elf Prozent werden fürs Lackmaterial benötigt, 30 Prozent für Ersatzteile. Der Großteil der Gesamtkosten – 59 Prozent – wird für den Stundenverrechnungssatz eingehoben. Exakt hier liegt demnach das größte Einsparungspotenzial. Beim WAIL-Seminar von Festool (WAIL steht für wirtschaftliches Arbeiten im Lackierbetrieb) wird anschaulich gezeigt, dass es bei einzelneen Arbeitsgeräten nicht auf den Anschaffungspreis, sondern auf den Nutzwert ankommt. „Bei unseren Kundenschulungen, die dezidiert keine Verkaufsveranstaltungen sind, geht es uns nicht darum, z.B. Schleifpapier zu verkaufen, sondern zu zeigen, wie man Geräte optimal einsetzt, um Zeit und Geld zu sparen“, erläutert Daniel Kapeller, Vertriebsleiter automotive Festool. Trainer Stefan Langenberg, gelernter Karosseriebauer und Lackierer, demonstriert in Theorie und vor allem in der Praxis, wie man etwa mit einem Akkuschrauber gegenüber einer Ratsche wesentlich effizienter arbeitet. Zeitersparnis: 30 Prozent. „Früher haben wir versucht, diese Schulungen gemeinsam mit der Lackindustrie anzubieten. Weil das nicht funktioniert hat, haben wir voriges Jahr unser Schulungszentrum in Grödig gebaut und bieten die WAIL-Seminare  nun selbst an“, sagt Daniel Kapeller im Gespräch mit der KFZ Wirtschaft. Mittlerweile finden die WAIL-Seminare von Festool ein- bis zweimal pro Monat statt. „Von den Anmeldungen her könnten wir zwei pro Woche machen“, sagt Kapeller. Insgesamt seien bisher 350 Kunden geschult worden, allein von Mitte Oktober bis Ende November 2013 insgesamt 58.

Ibrahim Harman, Lehrling im Betrieb Harman, Strasshof: Im September habe ich die Gesellenprüfung, danach mache ich den Meister. Das WAIL-Seminar von Festool besuche ich zum ersten Mal. Die Firma war mir bisher nur insofern ein begriff, dass wir im Betrieb viele Werkzeuge von Festool haben. Was mir hier gefällt: uns wird einfach der neueste Stand gezeigt und ich weiß, dass ich hier etwas dazulerne.
Slobodan Birovljevic, Betriebsleiter Auto Stahl, Wien 20 & Wien 23: Ich bin gelernter Kfz-Techniker und bin seit heuer Betriebsleiter von Auto Stahl in beiden Betrieben. Wir wollen in den Lack- und Karosseriebereich investieren, und ich will die Arbeitsprozesse im Detail verstehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir im Rahmen des WAIL-Seminars lernen, wie Zeit und Kosten gespart werden.

Michael Bournes, Kundendienstleiter Auto Stahl, Wien 20: Ich bin seit zwei Jahren bei Auto Stahl und seit vorigem Jahr Kundendienstleiter. Der Trainer hat uns im Seminar sehr anschaulich gezeigt, wie man im Lackierbetrieb effizient Zeit und damit Kosten sparen kann. Ich bin sehr froh, dabei zu sein.

Karl Kölbl, Lackier- und Spenglereibetriebe in Lehndorf und Horn: Ich habe zwei Freie Werkstätten mit 24 Mitarbeitern, und unser Fokus liegt absolut auf Qualität. Mit Festool-Werkzeugen arbeite ich seit Langem, weil ich von der hervorragenden Qualität überzeugt bin. Dass Festool derartig auf Effizienz in puncto Zeit und Geld setzt, finde ich toll. Da kann ich für die Betriebe zu Hause einiges an Nutzen mitnehmen.

Benjamin Loidolt, Karosseriebautechniker, Firma Kölbl: Es tut sich so viel und es gibt immer viel Neues, das man lernen kann. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, im Betrieb die Effizienz zu erhöhen, und das ist immer gut. Unser Trainer hat uns hier vieles gezeigt, das absolut nachvollziehbar ist und das man beim täglichen Arbeiten in der Werkstatt brauchen kann.

Autor/in:
Wolfgang Bauer
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