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Zukunftswerkstatt 4.0: Ehrgeiziges Projekt in der Nähe von Stuttgart

16.11.2021

Das Institut für Automobilwirtschaft Geislingen hat mit seiner „Zukunftswerkstatt 4.0“ ein ehrgeiziges Projekt verwirklicht: Die Experten rund um Prof. Stefan Reindl haben in Esslingen bei Stuttgart einen Musterbetrieb gebaut, in dem alle Prozesse dargestellt werden können, die im automobilen Aftermarket vorkommen.

Mit der Zukunftswerkstatt 4.0 ist heute das Innovationsschaufenster, Schulungszentrum und Testlabor für die Technologien, Prozesse und Geschäftsmodelle von morgen und übermorgen an den Start gegangen. In Esslingen bei Stuttgart finden der Automobilhandel und -service erstmals eine enge Verknüpfung mit der Wissenschaft, um gemeinsam zukünftige Herausforderungen zu lösen. Diese bestehen zum Beispiel in einer beschleunigten Welle der Digitalisierung und dem zunehmend schnelleren Wandel in der Automobiltechnik. So werden in der Zukunftswerkstatt Scanner für die Schadenserkennung an Automobilen ebenso erlebbar wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz entlang der Customer Journey in Autohaus und Werkstatt.

 „Zunächst war die Zukunftswerkstatt nur eine Vision. Doch dann ergab sich durch eine Förderung im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg die Chance auf Realisierung. Federführend unter der Leitung der Professoren Dr. Stefan Reindl und Dr. Benedikt Maier vom Institut für Automobilwirtschaft (IfA) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) entstanden nach dem anfänglichen Konzept konkrete Pläne“, erklärt Siegfried Trede, Leiter DAT-Akademie. Die DAT ist Gesellschafter und strategischer Partner der Zukunftswerkstatt.

Im Juli 2020 wurde die Betreibergesellschaft gegründet, die von der HfWU, der DAT und dem IfA getragen wird. Ein ehemaliges Bus-Depot in Esslingen erwies sich als idealer Standort für die Zukunftswerkstatt. Auf einer Grundfläche von 450 Quadratmetern sind hier im Zuge des Umbaus zwei vollwertige Werkstattarbeitsplätze, ein Ausstellungsbereich sowie Seminarräume errichtet worden.

Digitalisierung der Prozesse

Helmut Eifert, DAT-Geschäftsführer: „Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse in den Automobilbetrieben ist bekanntermaßen Gegenstand zahlreicher Vorträge und Beratungsangebote. Mit der Zukunftswerkstatt 4.0 wollen wir die Praxistauglichkeit des Einsatzes entsprechender Software-Systeme und Komponenten unter Beweis stellen.“

Thilo Wagner, DAT-Geschäftsführer, ergänzt: „Als DAT werden wir dabei nicht nur unsere Expertisen in den Bereichen Software und Prozesse einbringen, sondern als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft auch die Rolle eines Multiplikators und Bindeglieds innerhalb der Branche übernehmen.“

Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer, resümiert: „Die Zukunftswerkstatt 4.0 steht für eine gelungene Vernetzung in der Automobilbranche und korrespondiert dadurch zu 100 Prozent mit den Markenkernwerten der DAT. Mit unserer DAT-Akademie werden wir einen weiteren Baustein dazu leisten, Technologie- und Systemanbieter oder auch Start-ups mit der Branche in Verbindung zu bringen.“

Damit die Zukunftswerkstatt stets die neuesten Trends und Produkte präsentieren und einsetzen kann, wurden Kontakte zu Werkstattausrüstern, Zulieferern, Dienstleistern und weiteren Branchenpartnern gesucht. Bis heute konnten so bereits 95 Unternehmenskooperationen abgeschlossen werden.

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