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Flüssiggas ade

16.05.2013

Jahrelang waren die Wiener Linien (500 Busse mit täglich einer halben Million Fahrgästen!) mit Flüssiggas-Bussen unterwegs – das ist jetzt Geschichte. Die Technologie habe sich „nicht durchgesetzt“ und sei auch nicht Euro 6-tauglich, so die Verantwortlichen, zwei Jahre lang habe man deshalb gemeinsam mit der TU Graz insgesamt 28 Busse verschiedenster Antriebe entlang echter Buslinien getestet, um entsprechende Ausschreibungsanforderungen zu definieren.

Schlussendlich entschied man sich für zwölf Elektro-Busse (Siemens-Rampini) für den Innenstadt-Verkehr, sechs Hybrid-Busse von Volvo und 217 Mercedes-Benz Citaro.

Mehr Komfort für Fahrgäste
Bis 2016 wird in einem ersten Schritt die Hälfte der 500 Busse starken Flotte mit Euro 6-Fahrzeugen erneuert. Die Mercedes-Busse übernehmen dabei ab Herbst die Vorreiterrolle. „Die neue Busse sind umweltfreundlicher als die bisherige Flotte, leiser, ökonomischer und komfortabler. Mit den E- und Hybrid-Bussen arbeiten wir zudem aktiv an der Weiterentwicklung zukunftsweisender Antriebe mit“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Neben einem neuen Fahrgastinformationssystem verfügen die neuen Busse über ein völlig neues Türsystem. Durch Außenschwenk-Schiebetüren vergrößert sich der Ein- und Ausstiegsbereich im Bus und die Glastrennwände im Türbereich können entfallen. Die neuen Busse werden zudem mehr Plätze für Kinderwägen bieten. Eine neue Video-Türraumüberwachung beim Fahrgastwechsel erhöht die Sicherheit und auch die Fahrerkabine ist technisch verbessert. Insgesamt wird der Bus-Innenraum durch moderne Beleuchtung heller gestaltet, und durch weniger Stufen bzw. Niveauunterschiede barrierefreier. Auch die Durchgänge im Bus sind breiter. Weiters verfügen alle neuen Busse über Videoüberwachung und Klimaanlage. Das Maximalalter der Wiener-Linien-Busse soll sich in Zukunft von rund 15 Jahren auf 8 Jahre reduzieren.

Autor/in:
Redaktion ÖPV
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