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Im Trailer-Markt stehen die Zeichen auf Wachstum. Nicht nur dank des neuen Werks in der Türkei (siehe Bild) will Schmitz Cargobull weiter Rekorde brechen.

10.000 Fahrzeuge mehr

06.11.2017

Schmitz Cargobull hat seinen Umsatz auf mehr als zwei Milliarden Euro gesteigert. Die Umsatzrendite kletterte auf fünf Prozent.

„Wir haben 57.982 Fahrzeuge produziert – also gut 10.000 mehr als geplant“, berichtet Vorstandsvorsitzender Andreas Schmitz. „Der Umsatz übersprang die Zwei-Milliarden-Euro-Marke und der Auftragseingang im Geschäftsjahr summierte sich sogar auf 61.000 Einheiten“, ergänzt Finanzvorstand Andreas Busacker. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte etwa 104 Mio. Euro. Damit kletterte die Umsatzrendite vor Steuern auf fünf Prozent. Die Eigenkapitalquote blieb stabil bei rund 54 Prozent.

Anfang Oktober hat man ja erst einen neuen Produktionsstandort in Adapazari/Türkei eröffnet. Dort werden sowohl Sattelcurtainsider als auch Sattelkoffer montiert – eine weitere Montagelinie für Kipper ist geplant. Die Produktionskapazität in Adapazari ist flexibel skalierbar, im ersten Schritt ist sie auf bis zu 3.400 Einheiten ausgelegt.

Im Trailer-Markt stehen die Zeichen auf Wachstum. Besonders stark hat bei Schmitz die Curtainsider-Produktion zugelegt: Um mehr als 15 Prozent auf fast 31.700 Einheiten (Vorjahr: ca. 27.400 Einheiten). Bei den Sattelkoffern belief sich die Produktionssteigerung im zweiten Jahr in Folge auf etwa 15 Prozent. Die eigene Achsenproduktion im Werk Altenberge erreichte mit mehr als 156.000 produzierten Einheiten im Geschäftsjahr einen Rekordstand.

Die stark steigenden Materialkosten bereiten für das aktuelle Geschäftsjahr 2017/2018 Sorgen, der Vorstand rechnet dennoch mit einer stabilen Nachfrage auf hohem Niveau. Den heurigen Rekordumsatz will man jedenfalls übertreffen.

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