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Von den Anti-Dumping-Aufschlägen für China-Reifen profitiert vor allem die Runderneuerung.

Aufschläge für „China-Reifen“

29.05.2018

Die EU-Kommission hat sich für Anti-Dumping- und Antisubventionsmaßnahmen gegen chinesische Reifen-Importe entschieden.

Die erwarteten (wir berichteten bereits in der März-Printausgabe) vorläufigen Anti-Dumping- und Antisubventionsmaßnahmen gegen chinesische Importe runderneuerter Reifen für Omnibusse und Lkw wurden nun offiziell von der Europäischen Kommission anerkannt.

Die EU erhebt einen Aufschlag zwischen 52,85 und 82,17 Euro pro Reifen für alle chinesischen Importe (abhängig von der individuellen Marke). Die Aufschläge gelten seit dem 7. Mai 2018 für sechs Monate oder bis zu einer endgültigen Entscheidung des AD-Ausschusses der EG.

„Nach einem langen Verhandlungsweg, zusammen mit unseren europäischen Partnern innerhalb des Verbandes BIPAVER, haben wir es geschafft eine marktbedrohliche Verzerrung abzuwenden“, sagt Franz Doblhofer, Sprecher der österreichischen Vulkaniseure. Andreas Westermeyer von der Bundesinnung Fahrzeugtechnik ist froh, „dass die Schädigungen der heimischen Reifen- bzw. Runderneuerungsbranche durch subventionierte Importe abgewendet wurden. Die eingeführten Import-Steuern werden dazu beitragen, den Absatz und die Akzeptanz runderneuerter Reifen zu verbessern.“

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