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Viele Unternehmen der Bauindustrie haben die Relevanz der Digitalisierung bereits erkannt, investieren aber noch mit Vorsicht – die „bauma 2019“ wird neue Lösungen aufzeigen.

Bauma: Positive Stimmung

04.02.2019

Die Weltleitmesse „bauma“ wirft bereits ihre Schatten voraus.

Von 8. bis 14. April dreht sich in München wieder einmal alles um Baumaschinen, Baufahrzeuge etc.: Und das Umfeld für die Weltleitmesse könnte besser nicht sein: Die Investitionsbereitschaft der Baumaschinenindustrie liegt global auf einem sehr hohen Niveau und wird in den kommenden Jahren auch weiterhin vorsichtig optimistisch gesehen, so das Ergebnis des „bauma-Branchenbarometers“, dessen Ergebnisse Ende Jänner im Rahmen eines Presse-Workshops, bei dem ausgewählte Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen der weltweiten Fachpresse präsentierten, vorgestellt wurden. Der Fachkräftemangel sei aber auch hier – analog zum Fahrermangel in der Transportwirtschaft – Herausforderung Nummer Eins, wie Messechef Klaus Dittrich im Rahmen des Presse-Workshops betonte. Und: Die Digitalisierung habe in der Bauwirtschaft noch „Luft nach oben“, wie er sagte.

Besucher der bauma 2019 werden sehen: Schon heute können Baumaschinen mit vielfältigen Sensoren und Kommunikationsschnittstellen ausgestattet werden. Mit den erfassten Daten lassen sich zum Beispiel Arbeitsleistung, Verbrauch und Standort kontrollieren, vorausschauende Wartungsintervalle definieren oder Betriebskosten ermitteln. Ganze Fahrzeugflotten können per Telematik gemanaged werden. Außerdem helfen digitale Tools Arbeitsabläufe zu automatisieren, was nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels immer relevanter wird. Dittrichs logische Botschaft: „Mehr Digitalisierung wagen!“

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