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Traton-CEO Andreas Renschler will nicht zuletzt mit dem neuen MAN-Modell, das noch 2019 kommt, weiter wachsen.

„Bereit für nächste Schritte“

27.02.2019

Traton-CEO Andreas Renschler berichtet von einem erfolgreichen Geschäftsjahr und will sowohl bei Scania als auch MAN weiter wachsen.

Die Lkw-Sparte von Volkswagen, Traton, hat 2018 Umsatz und operatives Ergebnis deutlich gesteigert. Der Umsatz legte über alle Marken (Scania, MAN sowie VW Lkw/Bus Brasilien) hinweg um 6 % auf 25,9 Milliarden Euro zu. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um etwa 13 % auf rund 1,7 Milliarden Euro und wuchs damit mehr als doppelt so schnell wie der Umsatz. „Traton hat sich drei Jahre nach Gründung hervorragend entwickelt“, sagt CEO Andreas Renschler, „wir sind weiter voll auf Kurs zu einem Global Champion. Als Gruppe von starken Marken schaffen wir Erfolg für unsere Kunden und heben Synergien im Verbund. Wir sind bereit für die nächsten Schritte.“ Mit den nächsten Schritten scheint wohl der Börsengang gemeint zu sein.

MAN legte 2018 um 8 % auf 10,8 Milliarden Euro Umsatz zu; Scania um 4 % auf 13 Milliarden Euro. Die operative Rendite ist deutlich unterschiedlich: MAN kam auf 5 %, Scania auf 9,3 %. Zum Vergleich: Daimler Trucks erreichte 7,2 % (bei 38,3 Milliarden Euro Umsatz).

2019 erwartet Renschler für Traton einen leichten Anstieg bei Umsatz und Absatz. Engpässe eines Zulieferers hatten das Scania-Ergebnis zuletzt genauso eingetrübt, wie die teure Doppelgleisigkeit in der Fertigung mit alter und neuer Produktreihe. Mit dem neuen Modell bei MAN (Präsentation voraussichtlich im September 2019) und daraus entstehender „vorteilhafter Produktmix-Effekte“ im Zusammenspiel mit der aktuellen Scania-Modellreihe will man weiter wachsen.

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