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Daimler Trucks will mit der Neuauflage des Schwerlast-Lkw „Super Great“ der Marke Fuso seine Marktposition in Japan ausbauen.

Daimler greift in Japan an

01.06.2017

Antriebskomponenten aus Mannheim, Gaggenau und Kassel: Mit dem neuen Fuso „Super Great“ will Daimler den japanischen Lkw-Markt aufmischen.

Die globale Plattformstrategie von Daimler Trucks kommt im neuen Fuso Truck voll zum Tragen: die in der Triade bereits etablierten Motoren, Getriebe und Achsen kommen aus den Aggregate-Werken der Schwestermarke Mercedes-Benz in Mannheim, Gaggenau und Kassel sowie dem Werk der US-Aggregatetochter Detroit in Redford, (Michigan). Gegenüber seinem Vorgänger soll sich so der Kraftstoffverbrauch um ganze 15 (!) Prozent verringern. Zum Einsatz kommt der 10,7-Liter-Motor OM 470 aus Mannheimer Produktion sowie das automatisierte 12-Gang-ShiftPilot-Getriebe aus Gaggenau. Die Achse wird lokal am japanischen Standort Kawasaki gefertigt und montiert. Das Herzstück bildet das Achsgetriebe. Es überträgt die Kraft des Motors auf die Antriebsräder. Produziert wird es im Mercedes-Benz Werk Kassel und dem US-Werk der Aggregatetochter Detroit in Redford, Michigan.

Im neuen Super Great kommen zudem – erstmals im japanischen Markt – aus Europa und Nordamerika bekannte Sicherheits- und Assistenzsysteme zum Einsatz: Notbremssystem, Müdigkeitswarner und Abbiegeassistent. Weiters kommt die Telematikfunktion „Truckonnect“ serienmäßig in allen Modellen zum Einsatz, die dem Kunden die Echtzeitabfrage aller entscheidenden Fahrzeugdaten des Lkw ermöglicht. Dies geschieht durch Anbindung des Fahrzeugs ans Internet mit Hilfe des global in den Marken Mercedes-Benz, Freightliner und Fuso verbaute Truck Data Center. Über dieses Hardware-Modul können die Fahrzeuge von Daimler Trucks schneller über die Regionen und Marken hinweg mit innovativen Elektronik-Komponenten ausgestattet werden.

Neben optischen Neuerungen außen wie innen, sind nun auch ein digitales Armaturenbrett mit Touch Screen verbaut.

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