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Die Scania-Aktionäre haben offensichtlich rege Gebrauch vom VW-Angebot (200 SEK in bar je Aktie) gemacht. Mit 13. Mai verfügte Volkswagen jedenfalls bereits über 90,47 Prozent der Scania-Aktien bzw. einen Stimmrechtsanteil von 96,26 Prozent. Für VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn – der jüngst dem 35. Wiener Motorensymposium beiwohnte – könne nun „der nächste logische und konsistente Schritt gesetzt werden, die operative Integration von Scania, MAN und Volkswagen Nutzfahrzeuge zu stärken, um auf dies

Der Greif wird volksnah

21.05.2014

VW hat die 90-Prozent-Hürde bei Scania erklommen und damit dem freiheitsliebenden Greif endgültig die Flügeln gestutzt. Jetzt will man mehr.

Die Scania-Aktionäre haben offensichtlich rege Gebrauch vom VW-Angebot (200 SEK in bar je Aktie) gemacht. Mit 13. Mai verfügte Volkswagen jedenfalls bereits über 90,47 Prozent der Scania-Aktien bzw. einen Stimmrechtsanteil von 96,26 Prozent. Für VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn – der jüngst dem 35. Wiener Motorensymposium beiwohnte – könne nun „der nächste logische und konsistente Schritt gesetzt werden, die operative Integration von Scania, MAN und Volkswagen Nutzfahrzeuge zu stärken, um auf diese Weise eine führende Nutzfahrzeuggruppe zu schaffen.“ Es sei nicht nur eine gute Nachricht für Volkswagen sondern auch für Scania, „weil das Unternehmen ein Kernelement dieses Integrierten Nutzfahrzeugkonzerns sein wird, der allen Beteiligten neue Möglichkeiten eröffnen wird.“ Darüber hinaus könne die mit den Gewerkschaften bei Scania geschlossene Vereinbarung zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten in Schweden nun in Kraft treten und zügig umgesetzt werden, so Winterkorn.

Autor/in:
Redaktion Straßengüterverkehr
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