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Facebook und Frachtenbörse

15.07.2010

85 Prozent aller Transport- und Logistikprofis nutzen aktiv soziale Netzwerke im Internet, 65 Prozent sehen einen deutlichen Bedarf für ein branchenspezifisches Netzwerk.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die das Nutzungsverhalten und die spezifischen Anforderungen von Mitarbeitern der Transport- und Logistikbranche an Online-Netzwerken beleuchtet. Berufstätige in der Transport- und Logistikbranche bevorzugen es, in maximal zwei oder drei Communities aktiv zu sein und besuchen ihre verschiedenen Accounts durchschnittlich dreimal pro Woche. In der Regel suchen sie dabei ein spezifisches Netzwerk für private und eines für berufliche Zwecke auf.

Die Intensität der Nutzung hängt dabei vom Alter ab – die häufigsten Anwender finden sich in der Altersgruppe zwischen 21 und 30 Jahren und die Häufigkeit der Online-Aktivitäten sinkt mit zunehmendem Alter. Während „LinkedIn“ das beliebteste Netzwerk für die professionelle Nutzung ist, führt „Facebook“ bei den privaten Communities.

Die Verantwortlichen des von Teleroute, UTA und Randstad ins Leben gerufene Branchennetzwerks „TransportPlaza“ sind durch eine Befragung von mehr als 300 Personen aus der Transport- und Logistikwirtschaft während der Pariser Logistikmesse SITL im Frühjahr zu diesen Ergebnissen gekommen.

Bei Events auf dem Laufenden
Die Hauptgründe, aus denen Transportprofis auf „Social Media“ zurückgreifen, sind beruflicher Art – allen voran das Bedürfnis, bezüglich Events und Terminen auf dem Laufenden zu bleiben (50,2 Prozent der Befragten). Als weitere Gründe werden die Informationssuche (46,4 Prozent), der Aufbau neuer Kontakte zu Kollegen (44,1 Prozent), potenziellen Kunden (21 Prozent) und neuen Arbeitgebern (19,4 Prozent). Bezüglich der privaten Nutzung von Online-Communities kommt es den Anwendern hauptsächlich auf die Pflege von Kontakten zu Freunden und Bekannten an (49,5 Prozent).

Ob beruflich oder privat: Der Fokus bei der Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken liegt im Aufbau und Pflegen von Kontakten.
Eine branchspezifische Transport- und Logistik-Community sollte laut den Befragungen in erster Linie eine zuverlässige Informationsquelle sein. Erwartet wird eine Drehscheibe des Fachwissens, auf der die aktuellen News der Transport- und Logistikbranche (58,8 Prozent) zu finden sind und zugleich Expertenmeinungen zu bestimmten Themen (57,5 Prozent). Weitere wichtige Elemente sind ein Firmenverzeichnis (43 Prozent) sowie Profile weiterer Personen aus der Transport- und Logistikindustrie (32,5 Prozent). Die Logistik-Profis würden es zudem begrüßen, wenn Kooperationen und Verbände dort ihre Informationen verbreiten würden.

Antwort auf fachliche Fragen
Aber Information ist nicht das Einzige, was die Befragten in einem branchenspezifischen sozialen Netzwerk suchen. Wichtig ist außerdem, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, sich mit ihnen zu verlinken und Informationen sowie geschäftliche Möglichkeiten auszutauschen. 32,7 Prozent der Befragten suchen ein branchenspezifisches Netzwerk als eine Plattform, um dort Antworten auf fachliche Fragen oder Jobangebote (32 Prozent) zu bekommen und das eigene Netzwerk zu erweitern (31,5 Prozent).

Autor/in:
Redaktion Straßengüterverkehr
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