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Vor allem das Antriebskonzept, das Energiemanagement, der Hybridantrieb, die Betriebszeit der Batterien und das hochmoderne Kühlsystem sollen bei dem Test auf drei deutschen Straßen analysiert und optimiert werden.

Fernverkehrs-Bim

29.05.2018

Auf drei deutschen Straßen soll der „eHighway“ getestet werden: Mit Fernverkehrs-Lkw, denen Oberleitungen den nötigen Strom bereitstellen.

Die Volkswagen Konzern Forschung und Siemens werden diese Technologie entwickeln und Scania wird die Elektro-Hybrid-Fernverkehrs-Lkw zur Verfügung stellen. Das Projekt wird vom deutschen Umweltministerium mitfinanziert und gefördert. Eine Teststrecke wird in Schleswig-Holstein auf der A1 in der Nähe von Lübeck gebaut, eine weitere in Hessen auf der A5 südlich von Frankfurt und eine dritte in Baden-Württemberg auf der B462, ab 2019 soll dort getestet werden.

Für den Fernverkehr sieht Scania in elektrifizierten Straßen eine der vielversprechenden Technologien für eine nachhaltige Zukunft im Transportwesen. „Die Elektrifizierung von Fahrzeugen kommt schnell voran und wird – dank ihrer Vorteile im Hinblick auf Umwelt, Gesellschaft und Kostensenkung – entscheidend zur Wende hin zu einem Transportsystem ganz ohne fossile Brennstoffe beitragen“, sagt Scania Entwicklungschef Claes Erixon.

In der ersten Projektphase wird Scania zwei Prototypen von Elektro-Hybrid-Fernverkehrs-Lkw mit unterschiedlichen Antriebssträngen zur Verfügung stellen: einen mit einer einzigen Batterie für eine Leistung von 15 kWh, den anderen mit mehreren Batterien und folglich mehr Leistung.

Wie auch bei den derzeit laufenden Tests von Scania mit Elektro-Hybrid-Lkw auf einer elektrifizierten Straße in Schweden – dem weltweit ersten Testprojekt für diese Technologie auf einer öffentlichen Straße – werden auch die Scania Lkw bei den deutschen Tests am Fahrgestell hinter dem Fahrerhaus mit einem von Siemens entwickelten Pantograf-Stromabnehmer System ausgestattet.

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