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Beeindruckendes Bild aus Griechenland: Inklusive Zugmaschine hatte der Transport eine Länge von 77 Metern!

Geht net, gibt’s net: Griechen transportieren 190-Tonnen-Koloss

04.05.2020

Wie transportiert man 67 Meter lange Raffinerie-Bauteile von ihrer Fertigungsstätte zum Hafen? Ein griechischer Spezialist hat dieses Kunststück geschafft und liefert dazu spektakuläre Bilder und Details.

Um einen 67 Meter langen Naphtha-Splitter und einen ebenso langen Deisohexanizer vom Fertigungssitz der EKME S.A. in Thessaloniki zur Weiterverschiffung in den Hafen zu transportieren, hat das griechische Spezialtransportunternehmen Kroustalelis eine Goldhofer-Schwerlastkombination vom Typ THP/LTSO als Nachläuferkombination eingesetzt.

Das griechische Unternehmen EKME SA ist ein Bau-, Dienstleistungs- und Instandhaltungsunternehmen, das vorwiegend im Bau von Behältern, Reaktoren und Wärmetauschern in den Bereichen Öl und Gas, Petrochemie und Energie tätig ist. Die Güterausfuhr erfolgt auf der Straße oder auf dem Seeweg über den angrenzenden Hafen von Thessaloniki. Als zwei übergroße und sehr schwere Bauteile für eine Raffinerieanlage in Aserbaidschan ausgeliefert werden sollten, übernahm die ebenfalls in Thessaloniki ansässige Spezialtransportfirma Kroustalelis bereits vor der Corona-Krise die erste Etappe zum 14 Kilometer entfernten Hafen. Jetzt wurden Details und Bilder dazu veröffentlicht. 

Schwerlastmodule von Goldhofer

Zur Verhinderung von Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs rollten die voluminösen Güter an zwei Wochenenden an ihr erstes Bestimmungsziel. Aufgrund des sehr großen Gewichts und der enormen Länge entschied der griechische Transportexperte, die beiden wuchtigen Kessel – Länge 67 m, Breite 5,85 m, Gewicht 190 t – mit einer durchdachten 16-achsigen Nachläuferkombination (8+8) zu befördern. Bei den Schwerlastmodulen vom Typ THP/LTSO handelt es sich um Schwerlastmodule mit extrem niedriger Bauhöhe und einer 215er Bereifung.

Insgesamt hatte der Koloss mit der Sattelzugmaschine eine Gesamtlänge von mehr als 77 Meter, was den Transport für das Kroustalelis Team nicht gerade einfach machte. Letztendlich führte Kroustalelis beide Transporte zügig und sicher durch, sodass die Raffineriekomponenten pünktlich nach Baku verschifft werden konnten.

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