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Die österreichischen Transporteure fordern die Einrichtung von eigenen Spuren für Lkw an den Grenzen.

Grenzen: Eigene Lkw-Spuren

27.07.2017

„Umfassende und pragmatische Grenzmanagement-Lösungen“ fordert der Obmann der WKO-Bundessparte Verkehr, Alexander Klacska.

Angesichts der verschärften Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze und Überlegungen, Kontrollen auch am Brenner einzuführen, findet der Branchensprecher deutliche Worte: „Bei allem Verständnis für die politischen und sicherheitsrelevanten Umstände, die eine Beibehaltung oder sogar Ausweitung der Grenzkontrollen erfordern sollten, müssen die negativen Auswirkungen auf den Güter- und Personenverkehr so gering wie möglich gehalten werden. Es ist alles zu tun, damit die Wirtschaft nicht unter die Räder kommt und der ökonomische Schaden in unkalkulierbare Höhen getrieben wird. Den Schaden hätten dann alle Beteiligten – die Betriebe wie die Konsumenten!“

Just in time-Lieferungen werden verteuert oder gar unmöglich. Die österreichischen Transporteure fordern daher die Einrichtung von Güterverkehrskorridoren, sprich: eigene Spuren für Lkw. Zur Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit könnten somit Kontrollstellen eine Auffächerung von fließendem Verkehr und zu kontrollierenden Fahrzeugen ermöglichen.

Als weitere Begleitmaßnahme drängt Klacska darauf, dass bei gravierenden Behinderungen die EU-Lenk- und Ruhezeiten ausgesetzt werden: „Es geht um pragmatische Lösungen. Wir müssen alles tun, damit die Wirtschaft nicht zum Erliegen kommt!“

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