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Keine Dosierungen!

29.07.2019

Kommentar von Maximilian Gruber

Zur Person

Maximilian Gruber ist Obmann der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe Salzburg. Er ist unter der
E-Mail-Adresse
maximilian@gruber-trans.at
erreichbar. 

„Im Gegensatz zu Tirol konnten wir in Salzburg ­Dosierungslösungen für Lkw verhindern.“

Alle Jahre wieder befinden wir uns mitten im staureichen Sommerreiseverkehr – wie schon zuletzt auch heuer aufgrund der zum Teil massiven Grenzkontrollen von Österreich nach Deutschland besonders intensiv auf der Autobahn A10. Um diese Zeitverzögerungen für den Wirtschaftsverkehr einzudämmen, waren wir seitens der Salzburger Interessenvertretung zuletzt besonders bemüht, das Problem für die Wirtschaft im Zaum zu halten. 

Konstruktive Gespräche

Aus diesem Grund fand kürzlich auch ein Gespräch mit dem verantwortlichen Salzburger Landesrat, Stefan Schnöll, statt. Nach dem durchaus produktiven Gespräch habe ich den Eindruck, dass der Salzburger Landesregierung die Problematik für die Wirtschaft – insbesondere der Verkehrswirtschaft – bewusst ist. So gelang es uns, gemeinsam eine Vereinbarung zu treffen, dass die „Dosierungslösung für Lkw“ nicht umgesetzt wird und zur Aufrechterhaltung des regionalen Versorgungsverkehrs, besonders an den hochfrequentierten Wochenenden, nur in notwendigen Anlassfällen Abfahrten von der A10 mit Fahrverbot belegt werden. 

Brüssel im Fokus

Im Gespräch mit Verkehrslandesrat Schnöll wurde mir aber auch einmal mehr klar, dass der gesetzliche Handlungsspielraum auf Landes- bzw. Bundesland-Ebene ein sehr eingeschränkter ist. Die Musi spielt längst in Brüssel! Hier sind wir als Interessenvertretung gefordert, uns verstärkt einzubringen. Das wurde übrigens auch in einem kürzlich über die Bühne gegangenen ersten Treffen meiner Bundesländer-Obleute-Kollegen unter dem neuen Bundes-Obmann Günter Reder manifestiert: Das österreichische Güterbeförderungsgewerbe braucht Lösungen, die europaweit greifen! Das betrifft nicht nur Infrastrukturmaßnahmen, um das weiter steigende Verkehrsaufkommen in Europa zu bewältigen, sondern auch neue Initiativen, die beispielsweise dem akuten Fahrermangel entgegenwirken. 

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