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Kosten unter Kontrolle

22.12.2004

Dieselpreis hin – Dieselpreis her. Wer seine Kosten nicht kennt, hat sie auch nicht unter Kontrolle. Beim steirischen Speditions- und Transportunternehmen Jöbstl kennt man die Kosten ganz genau – nicht zuletzt dank des Fuel Management Services von Shell konnten Controlling- und Administrationsaufwand reduziert werden.

Im Jöbstl Fuhrpark findet sich so gut wie alles wieder was Räder hat, vom Taxi über den Bus bis hin zum Lkw. Zur Jöbstl Holding mit Hauptsitz in Spielfeld gehören insegesamt acht Unternehmen, darunter die Jöbstl GmbH, Internationale Spedition; die Kurt Jöbstl Transportgesellschaft mbH sowie die Christoph Jöbstl GmbH, die in den Bereichen Spedition, Transport und Lagerung tätig sind. An den Standorten Spielfeld, Wundschuh, Fürnitz, Wien und seit Mai 2004 auch in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana beschäftigt man insgesamt 220 Mitarbeiter. „Von Spielfeld in die ganze Welt“ heißt es bei Jöbstl gerne, wenn man seine Logistikdienstleistungen umschreibt. In der Tat ist man mit Teil- und Komplettladungen, Stück- und Gefahrengut sowie Kühl-, Thermo- und Sondertransporten auf nahezu allen Straßen Europas anzutreffen.
Da liegt es auf der Hand, dass man im Management der rund 100 ziehenden Einheiten (in erster Linie der Marken Scania, Volvo und MAN – inkl. Wechselbrücken und Auflieger sind es 350 Einheiten) auf striktes Kostencontrolling setzt. „Mit dem Shell Fuel Management Service haben wir ein zusätzliches Instrument gefunden, das unseren Administrationsaufwand deutlich erleichtert“, erläutert Christoph Jöbstl, der seit Anfang des Jahres gemeinsam mit seinem Bruder Kurt Jürgen Vater Kurt Jöbstl in der Geschäftsführung der Firmengruppe unterstützt. Im Zusammenspiel mit Helmut Fritz verantwortet er diesen heiklen Bereich des Unternehmens.

Tanken:
Schneller Überblick
Auf die Zusammenarbeit mit Shell setzt Jöbstl bereits seit mehr als 15 Jahren. Anfänglich waren es lediglich die Tankungen, dann kamen die Schmierstoffe dazu und jetzt nutzt man fuhrparkmanagement-technisch das Know-how des multinationalen Konzerns. „Alle Mautrechnungen wickeln wir über die euroShell Card ab“, erläutert Helmut Fritz, „über euroShell Card Online erhalten wir passwort-geschützt einen schnellen Überblick über alle Tankkarten innerhalb unserer Flotte sowie deren Nutzung – und das europaweit!“ Auf diesem Weg lassen sich Tankungen bequem beobachten, zudem können Kartenfunktionen (Bestellung, Sperrung, Austausch) bearbeitet werden. Ergänzt wird euroShell Online seit neuestem durch den sogenannten „E-Mail-Report“: Hier bestimmten Christoph Jöbstl und Helmut Fritz, welche Daten sie ganz individuell und regelmäßig erhalten wollen.

Unvollständige km-Angaben der Fahrer
„Speziell die Kilometer-Angaben der Fahrer sind oft sehr nachlässig“, weiss Christoph Jöbstl um die Problematik auf der Straße, „dank euroShell Online sind alle Tankungen innerhalb von zwei Tagen kontrollierbar.“ Die Rechnungen lädt sich Helmut Fritz mit allen vorher festgelegten Parametern auf seinen PC und führt sie so mit den Daten der Betriebstankstelle zusammen. Dass an Unregelmäßigkeiten nicht immer der Fahrer Schuld sein muss, betont Christoph Jöbstl in diesem Zusammenhang. So habe man beispielsweise erst kürzlich einen Fehler in der Motorsteuerung eines Lkw ausfindig gemacht. „Auch für die Mautabrechnung der Asfinag ist das Online-System ein gutes Kontrollinstrument“, so Fritz, „das euroShell-Mautservice liefert die Daten in gut übersichtlicher und vor allem komprimierter Form.“ Den Mehraufwand durch das Mautcontrolling beziffert der Jöbstl-Fuhrparkleiter übrigens auf 15 bis 20 Stunden im Monat. Kunden, die die Maut mit Einzelleistungsnachweis verrechnet haben wollen, seien in der Minderzahl – dies komme „zumeist bei Fix-Autos vor“, so Fritz. Negativ bemerkt Christoph Jöbstl die Qualität des Europpass Callcenters, die sich deutlich verschlechtert habe ...

Alarm-„Schrei“ via E-Mail
Ganz besonders schätzen die Jöbstl-Verantwortlichen den euroShell E-Mail Alarm, mit dem sie schnellstens auf ein mögliches Fehlverhalten oder Irrtümer der Fahrer hingewiesen werden. Auch hier hat man die für Jöbstl wichtigsten Parameter definiert – Kilometer-Stand und Produktbezug! D.h. das System „schreit“, wenn mit der Karte andere Produkte als Kraftstoffe bzw. mehr als 250 Liter Kraftstoff pro Tag bezogen wurden. „Anfangs hatten wir 5 bis 6 Meldungen pro Tag“, berichtet Helmut Fritz aus der Praxis, „dadurch konnten wir die Fahrer sensibilisieren – heute sind es 2 bis 3 Meldungen in der Woche.“ Zumeist ist es der Kilometerstand, auf den vergessen wird, „allein die Tatsache, dass wir dem Fahrer sein Fehlverhalten ‚schwarz auf weiss’ belegen können, hilft hier ungemein“, zeigt sich Christoph Jöbstl von der fast psychologischen Wirkung des Systems beeindruckt.
Auch nutzen Jöbstl und Fritz die wöchentlichen Dieselpreis-Erhebungen auf euroShell Online um den Fahrern Tankanweisungen mit auf den Weg zu geben. „Diese werden zu 99,9 Prozent befolgt – und wenn nicht, sehen wir es ja . . .“, schließen die beiden.

Autor/in:
Redaktion Straßengüterverkehr
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