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Zwei Drittel aller ADAC-Lkw-Panneneinsätze erfolgen aufgrund von Reifenschäden.

Lkw-Pannenstatistik 2018

20.03.2019

Der alte Spitzenreiter in Sachen Lkw-Panne ist auch der neue.

Der ADAC Truckservice bezeichnet 2018 als ein „durchschnittliches Pannenjahr“. Zu knapp 40.000 Lkw-Panneneinsätzen sei man ausgerückt, was marginal etwas weniger als im Jahr davor war. Mit 65,3 Prozent führten auch im vergangenen Jahr Reifenpannen mit großem Abstand die Pannenstatistik an. Auf Platz Zwei der Pannenursachen lagen mit 7,3 Prozent Motorschäden, gefolgt von Bremsen mit 5,6 Prozent und Elektrik mit 3 Prozent. Schäden an Aufbauten, Fahrwerk, Ladebordwand, Kühlaggregaten und Hydraulik lagen jeweils unter einem Prozent.

Am meisten Pannen wurden im Zeitraum Juli/August gemeldet. Als am 6. August das Quecksilber in Deutschland die 38-Grad-Marke erreichte, verzeichnete der Truckservice mit 1.150 Anrufern den Jahresspitzenwert. Infolge der lang anhaltenden Sommerhitze waren vor allem Lkw-Reifen betroffen. Zwar kann Hitze allein modernen Pneus nichts anhaben, in Kombination mit einem zu geringen Luftdruck oder Beschädigungen, kommt es jedoch verstärkt zu Reifenpannen.

Der vergleichsweise schwache Winter machte sich vor allem bei den Starthilfeeinsätzen bemerkbar, die mit 868 Fällen um 8,5 Prozent niedriger als im Vorjahr lagen. Wegen Dieselmangel liegen geblieben sind lediglich 129 Lkw, in kalten und schneereicheren Wintern sind es fast doppelt so viele.

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