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Der neue 13 Meter lange, 2,5 Meter breite und fast vier Meter hohe Hightech-Prüfzug kommt sowohl am höherrangigen Straßennetz als auch in autobahnnahen Bereichen am niederrangigen Straßennetz zum Einsatz.

Neuer Hightech-Prüfzug

28.06.2019

Fast eine halbe Million Euro hat die ASFINAG in einen neuen Hightech-Prüfzug investiert, der jährlich an 150 bis 200 Einsatztagen Lkw kontrollieren soll.

2015 hat die ASFINAG die technischen Unterwegskontrollen von der Bundesanstalt für Verkehr übernommen. Für die Lkw-Rundum-Checks kommen Prüfzüge mit Bremsprüfstand, Rüttelplatte, Lkw-Waage etc. zum Einsatz. „Wir haben ab sofort den modernsten Prüfzug Österreichs in Betrieb“, sagt Walter Riepler, der verantwortliche Abteilungsleiter in der ASFINAG. Entwickelt wurde dieser gemeinsam mit dem oberösterreichischen Fahrzeugbauer Gföllner sowie dem Tiroler Werkstättenausstatter Supanz. Das etwa 13 Meter lange, 2,5 Meter breite und fast vier Meter hohe mobile „Kontrollzentrum“ kommt sowohl am höherrangigen Straßennetz als auch in autobahnnahen Bereichen am niederrangigen Straßennetz zum Einsatz.

2.500 schwere Mängel

2018 wurden bei Unterwegskontrollen bei Lkw und Bussen rund 2.500 schwere Mängel festgestellt. Bei einigen sogar „Gefahr in Verzug“, das bedeutet im Regelfall die Abnahme des Kennzeichens. Die Kontrollen finden immer in enger Zusammenarbeit mit der Polizei statt. Der Erstcheck erfolgt durch speziell geschulte Polizeibeamte. Wird dabei festgestellt, dass ein Lkw näher überprüft werden sollte, wird dieser angehalten, zum Prüfzug geleitet und genauestens kontrolliert. Derzeit führt die ASFINAG die technischen Unterwegskontrollen in den fünf Bundesländern Burgenland, Steiermark, Kärnten, Tirol und Vorarlberg durch.

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