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Günther Reder (Mitte) folgt Franz Danninger (links) als Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung. Neuer Stellvertreter auf Bundesebene ist NÖ-Obmann Markus Fischer (rechts). Burgenlands Obmann Roman Eder bleibt Stellvertreter.

Neuer Obmann

16.05.2019

Wechsel an der Spitze des Fachverbandes Güterbeförderung.

Bei der jüngsten Sitzung des Fachverbandsausschusses im niederösterreichischen Emmersdorf wurde es offiziell: Günther Reder folgt Franz Danninger als oberster Vertreter des österreichischen Güterbeförderungsgewerbes. Der 44-jährige Oberösterreicher ist gemeinsam mit seinem Bruder Harald Eigentümer der Reder Group mit Hauptsitz in Hörsching. 420 Mitarbeiter sind hier in drei operativen Unternehmen beschäftigt: Neben Reder Transporte zählen auch Tazytrans Logistik und die Erro Spedition zur Gruppe. Mit aktuell 245 ziehenden Einheiten ist man vorwiegend im nationalen Nah- wie Fernverkehr als auch grenzüberschreitend, insbesondere Richtung Deutschland, unterwegs. Strategisch liegt der Fokus bei Werkverkehrsübernahmen, man bedient Nischensegmente wie Milchsammellogistik und bewirtschaftet über 6.000 Quadratmeter Logistiklagerflächen.

Dank an Danninger

Franz Danninger gebührt großer Dank: Er war in einer schwierigen Phase der Interessenvertretung zur Stelle und trieb die politischen Kontakte in einer akribischen Art und Weise voran, die man bisher so noch nicht gekannt hatte. Sein größtes Ziel war die Abschaffung des „Lkw-Nacht-60ers“ auf Autobahnen und Autostraßen – das scheint ihm nun wenigstens zum Teil gelungen zu sein: Die Erhöhung auf 70 km/h soll in der 32. StVO-Novelle verankert werden. Die Interessenvertretung konnte letztendlich jegliche Auflagen hinsichtlich runderneuerter Bereifung weg verhandeln. Was bleibt, ist allerdings die zeitliche Ausdehnung bis 6 Uhr morgens, statt wie bisher bis 5 Uhr.

Wie sich der neue Obmann Günther Reder die Zukunft des Fachverbandes Güterbeförderung vorstellt, lesen Sie in der aktuellen Printausgabe, die am 15. Mai in den Versand ging.

Autor/in:
Marco Dittrich
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