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Volkmar Link, Geschäftsführer DKV Austria, bei der Pressevorstellung der Österreich-Aktivitäten.

Neues Büro in Wien

06.02.2020

DKV Euro Service verstärkt seine Österreich-Aktivitäten.

Der zentralen geografischen Lage Österreichs und der damit einhergehenden Funktion als logistischer Brückenkopf für Zentral-, Südost- und Osteuropa trage man mit der Gründung eines eigenen Büros in Wien Rechnung, erläuterte Volkmar Link, Geschäftsführer DKV Austria, im Rahmen eines Pressegesprächs in der Bundeshauptstadt: „Österreich hat eine strategisch wichtige Bedeutung für uns und ist zudem ein attraktiver Inlandsmarkt“, so Link zu dem seiner Meinung nach „längst überfälligen Schritt“. Link selbst ist ein DKV-Urgestein, seit 17 Jahren bei dem Mobilitätsdienstleister engagiert.

Mit der Nutzung der DKV Card können Flottenbetreiber heute an mehr als 100.000 Akzeptanzstellen in über 42 Ländern alle fahrzeugbezogenen Leistungen begleichen, u.a. die Maut. Transportunternehmen profitieren vor allem vom damit einhergehenden Liquiditätsvorteil, wie Link betonte: „Transporteure gehen nicht pleite weil sie zu wenige Einnahmen haben, sondern weil die Liquidität fehlt!“

Lkw-Maut: Einst und jetzt

„Als ich 2003 bei DKV begann, war die Maut noch ein Nebenprodukt“, erinnerte sich Link beim Pressegespräch in Wien zurück, „seit damals kam nahezu jedes Jahr ein Land hinzu, in dem die Maut eingeführt wurde“. Mit der „DKV Box Europe“ bietet man heute eine EETS-taugliche OBU an, mit der die Lkw-Maut in Deutschland, Belgien, Frankreich, Österreich, Portugal, Spanien, Herrentunnel (Lübeck), Liefkenshoektunnel (Belgien) und Warnowquerung (Rostock) abgerechnet werden kann. Weitere Länder wie Italien, Norwegen, Polen, Slowenien, Tschechien und Ungarn seien in Vorbereitung, erläuterte Link. Grundsätzlich wolle man sich weiter als „Full Service Provider“ positionieren: Anfang Jänner hat man ja (wir berichteten in der Jänner-Printausgabe) das Tiroler Unternehmen Styletronic erworben, das sich in der IoT-basierten GPS-Ortung und im Logistikmanagement einen guten Namen gemacht hat.

Autor/in:
Marco Dittrich
Original erschienen am 06.02.2020: Straßengüterverkehr.
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