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Die Österreichische Post vertraut bei ihrem Lkw-Fuhrpark nicht allein auf den geistlichen Segen von Dompfarrer Toni Faber (hier mit MAN Österreich Chef Robert Katzer, links, und Post-Logistikvorstand Peter Umundum), sondern will auch Abbiegeassistenzsysteme testen.

Nicht nur Gottes Segen

15.10.2019

Die Österreichische Post beabsichtigt, ihre gesamte Lkw-Flotte mit Abbiegeassistenten umzurüsten.

Diese freiwillige Umrüstung der aktuell 140 Fahrzeuge soll spätestens im dritten Quartal 2020 abgeschlossen sein, heißt es seitens der Post. Man habe die Systemauswahl bereits gestartet und teste sowohl sensorbasierende als auch sensoroptische Systeme, wie sie beispielsweise in Deutschland bereits zugelassen sind. Die Kosten für die Umrüstung betrage bei den derzeit am Markt vorhandenen Systemen laut Post 2.000 bis 4.000 Euro pro Lkw. Die Europäische Union sieht die verpflichtende Serienausstattung von Lkw mit Abbiegeassistenten ab 2022 in allen neuen Fahrzeugtypen bzw. ab 2024 in allen Neufahrzeugen vor (der STRAGÜ berichtete).

Erst kürzlich konnte Robert Katzer, Geschäftsführer der MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GesmbH, 15 neue MAN TGS an Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik der Österreichischen Post, im MAN Truck Center in Schwechat übergeben. Dompfarrer Toni Faber segnete die neuen Fahrzeuge (siehe Bild).

Pilotversuch

In einem aktuellen Pilotversuch – in den man rund 120.000 Euro investiert – testet die Post nach eigenen Angaben derzeit bei 150 Fahrzeugen aktive Fahrerunterstützungen wie eine vorausschauende Kollisionswarnung, Fußgänger- und Fahrradfahrerkollisionswarnung, Abstandsüberwachung oder Spurhaltewarnung.

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