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Nikola im Iveco Kleid

04.12.2019

In Turin wurde jetzt eine Wasserstoff-betriebene Sattelzugmaschine für den europäischen Markt vorgestellt.

Der US-Lkw-Entwickler Nikola und Iveco ließen nur drei Monate nach Gründung des 50:50-Joint -Ventures (in dessen Rahmen die Italiener sich mit 250 Millionen US-Dollar am E-startup beteiligten; der STRAGÜ berichtete) Taten folgen und in Turin eine neuartige Sattelzugmaschine vorfahren.

Bis zu 800 km Reichweite?

Aufbauend auf dem im Juli 2019 vorgestellten neuen Iveco Fernverkehrsflaggschiff S-Way will man den Nikola „Tre“ ab 2021 als batteriebetriebene E-Zugmaschine in den Markt bringen (mit Publikums-Debüt auf der IAA im Herbst 2020); schon 2023 soll er auch als Brennstoffzellen-/Wasserstoff-Version folgen. Mit 720-kWh-Batteriesystem bestückt soll der Tre 400 Kilometer Reichweite schaffen, mit Brennstoffzelle gar 800 Kilometer. Im Jahr 2030 soll darüber hinaus ein Netz von mehr als 70 Wasserstoff-Tankstellen in Europa stehen – dessen Finanzierung allerdings weder von Iveco noch von Nikola stammen.

Gefahren werden konnte die ausgestellte Zugmaschine von den Fachjournalisten nicht, auch ein Blick unter die Haube – also auf den Antriebsstrang – war in Turin nicht möglich. Im Gegensatz zum S-Way verfügt der Tre bereits über Kamerasysteme statt Rückspiegeln und einen spektakuläres Armaturenbrett (siehe Bildergalerie oben). Mehr dazu in der kommenden STRAGÜ-Printausgabe, die am 16. Dezember in den Versand geht.

Autor/in:
Marco Dittrich
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