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Prof. Sabine Seidler (Rektorin TU Wien) und (von rechts) Dr. Michael Piëch sowie Wolfgang Porsche mit Jan Snel (Mekra) und Stephan Kramb (Daimler), die den Preis stellvertretend übernahmen.

Porsche-Preis für Mercedes

15.10.2019

Der „Professor Ferdinand Porsche“-Preis der TU Wien ging an Mercedes-Benz für die „MirrorCam“.

Im 41. Jahr seines Bestehens wurde der Preis an Professor Dr. Uwe Baake, Leiter Produktentwicklung Mercedes-Benz Lkw und Dr. Werner Lang, Geschäftsführer Mekra Lang GmbH & Co. KG, verliehen – die aber beide nicht an der persönlichen Auszeichnung teilnehmen konnten (siehe Bild). Sie erhielten die Auszeichnung, die alle zwei Jahre verliehen wird, für die Entwicklung des elektronischen kamerabasierten Rückspiegelsystems, das als „MirrorCam“ anstelle herkömmlicher Außenspiegel im Mercedes Actros bereits serienmäßig zum Einsatz gelangt.

„Eine wertvolle Innovation“

Professor Dr. Bernhard Geringer, Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU Wien, erläuterte in seiner Laudatio die technischen Details dieser Neuentwicklung, dank dieser der tote Winkel im Rückspiegel wirkungsvoll vermieden werden könne. Er hob dabei den erhöhten Sicherheitsgewinn hervor und bekräftigte: „Der neue Lkw-Kameraaußenspiegel erhöht wesentlich die Sicherheit von Nutzfahrzeugen und verringert gleichzeitig den Verbrauch. Eine wertvolle Innovation, die diese Auszeichnung mit dem Prof. Ferdinand Porsche Preis verdient.“

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, würdigte die herausragende Leistung der ausgezeichneten Techniker und nannte die Entwicklung wegweisend. Er betonte: „Die Rückspiegelkamera kann im Straßenverkehr Leben retten“, und schloss mit den Worten, „Ihr Engagement ist Vorbild für andere Entwickler“.

Höchstdotierte Auszeichnung

Der alle zwei Jahre von der TU Wien vergebene „Professor Ferdinand Porsche“-Preis wurde 1976 von Louise Piëch, der Tochter von Ferdinand Porsche, gestiftet und 1977 zum ersten Mal verliehen. Mit 50.000 Euro zählt er zu den höchstdotierten Auszeichnungen für wegweisende Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik. Das Preisgeld tragen je zur Hälfte die Porsche Holding Salzburg und die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, mit Sitz in Stuttgart.

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