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Zum Start des Sektoralen Fahrverbots für bestimmte Güter in Tirol wurden Leistungsangebot und Frequenz der RoLa-Züge ausgeweitet.

RoLa-Kapazität erhöht

03.11.2016

Zum Start des Sektoralen Fahrverbots in Tirol hat die Rail Cargo Group die Kapazität der Brenner Shuttle-Züge um 30 Prozent auf 770 Lkw-Stellplätze täglich erhöht.

Das bedeutet, dass zu den bestehenden 34 Verbindungen täglich acht zusätzliche Züge für die Buchungen zur Verfügung stehen. Gemeinsam sind es somit auf beiden Relationen, Wörgl – Brennersee und Wörgl – Trento, 42 RoLa-Züge pro Tag – bis zu 770 Lkw lassen sich so täglich „huckepack“ durch Tirol befördern. Umgerechnet auf das Jahresvolumen wird durch die Zugverstärkung eine zusätzliche Kapazität von über 40.000 Stellplätzen angeboten, womit pro Jahr insgesamt 217.000 Stellplätze zur Verfügung stehen. Bei steigender Nachfrage sei kurzfristig sogar eine weitere Aufstockung möglich, beteuert man seitens Rail Cargo. „Österreich ist schon jetzt mit einem Schienengüterverkehrsanteil von über 30 Prozent Spitzenreiter in Europa, bis 2030 wollen wir diesen Anteil auf 40 Prozent steigern“, erklärt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.

Zuletzt wurde in die Terminals investiert: Etwa am Brennersee in einen Lkw-Vorstauparkplatz, in eine moderne Lkw-Waage sowie in ein Betriebsgebäude. In Wörgl wurden mehrere Gleise für die Verladung geschaffen sowie die Öffnungszeiten erweitert und zu den bereits vorhandenen 80 Lkw-Abstellplätzen ein weiterer Vorstauparkplatz für 36 Lkw adaptiert. Im vergangenen Jahr wurden nach Rail Cargo-Angaben 154.860 Lkw auf der Brenner-RoLa transportiert. Im heurigen Jahr waren es bis Ende September 114.300 Lkw bei einer Auslastung von über 80 Prozent.

Autor/in:
Redaktion Straßengüterverkehr
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