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Kommission verhängt Geldbuße von 880 Mio. Euro gegen Lkw-Hersteller Scania.

Scania auch im Kartellboot

02.10.2017

Lange hat man sich dagegen gewehrt – jetzt hat die EU-Kommission auch über Scania eine Geldstrafe in Höhe von 880 Mio. Euro im Rahmen der Kartellabsprachen verhängt.

Im Juli 2016 hatte die Kommission in Bezug auf das Lkw-Kartell mit MAN, DAF, Daimler, Iveco und Volvo/Renault durch Erlass eines entsprechenden Beschlusses einen Vergleich geschlossen (wir berichteten in Print und online). Scania hatte sich im Gegensatz zu den anderen fünf Kartellteilnehmern gegen einen Vergleich mit der Kommission entschieden. Deshalb führte die Kommission ihre Untersuchung gegen Scania nach dem normalen Kartellverfahren durch.

„Damit ist unsere Untersuchung zu einem langjährigen Kartell abgeschlossen“, sagt Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, „14 Jahre lang wurden zahlreiche Güterkraftverkehrsunternehmen in Europa durch das Kartell beeinträchtigt. Anstatt ihre Preise untereinander abzustimmen, hätten die Lkw-Hersteller miteinander konkurrieren sollen – auch im Hinblick auf Verbesserungen zum Umweltschutz.“

Konkret zur Last gelegt wird dem Kartell ja die Koordinierung der Bruttolistenpreise, die Absprache des Zeitplans für die Einführung von Emissionssenkungstechnologien sowie die Weitergabe der Kosten für die Emissionssenkungstechnologien an die Kunden.

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